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Segeberg Die große Show der Rollkunstläufer
Lokales Segeberg Die große Show der Rollkunstläufer
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10:26 04.03.2017
Stars and Stripes, fetzige Musik und 121 Rollkunstläuferinnen und -läufer vom LSC sorgten bei der gestrigen Premiere für Begeisterungsstürme. Quelle: Fotos: Hiltrop
Leezen

Sie rocken ihr Publikum rollend. Sie zeigen, wie viel Spaß sie an ihrem Hobby haben, und sie brennen dafür, Teil einer gigantischen Show zu sein, die auf dem platten Land ihresgleichen sucht: Die 121 Rollkunstläuferinnen und -läufer des Leezener Sportclubs (LSC).

Gestern feierten sie Premiere in der ausverkauften Leezener Sporthalle. „Rolling Stars – Made in Amerika“ heißt das Programm, auf das sie sich ein Jahr lang vorbereitet haben.

„Rolling Stars – Made in Amerika“ heißt es beim Leezener SC – Gestern war Premiere.

Heute und morgen wird weitergerollt: Vier Shows und die Generalprobe am Donnerstag – eine stramme Leistung für die Sportler auf acht Rollen, die zwischen fünf und 55 Jahre alt sind. Über 300 Kostüme haben ehrenamtliche Helferinnen, meist Mütter von Sportlerinnen, in monatelanger Arbeit genäht. Drei Tage lang haben ehrenamtliche Helfer aus dem Kreis der Sportler nahezu ununterbrochen gewerkelt, um aus der Halle eine fast 500 Quadratmeter große Bühne zu bauen. Traversen sind unter die Decke gezogen, eine überdimensionale Leinwand gespannt, typisch amerikanische Devotionalien rahmen die Rollfläche. Licht und Ton können mit Profiproduktionen locker mithalten. Auf einem Kasten neben dem Mischpult sitzt Cheforganisatorin und Trainerin Martina Salenz-Neumann: Kopfhörer auf und das Geschehen fest im Blick, gibt sie das Startsignal für den nächsten Auftritt.

Cowboys, Burlesque-Tänzerinnen, Surfer, Minions, Neon-Gestalten und viele mehr drehen und wirbeln mehr als zweieinhalb Stunden über die Fläche. Große fröhliche Gruppen die sich im Kreis drehen, große Mühlen vollführen und kleine, turnerisch anspruchsvolle Duette.

Eingebunden sind die Acts in eine simple Rahmenhandlung: Maria und Arnie (die Moderatoren Sina Zorg und Heino Togert) tingeln zum amerikanischen Unabhängigkeitstag über den Time-Square. Sie sehen sich die Parade an, auf der allerhand los ist. „Die Show ist mein Baby, das nächste Jahr 30 Jahre alt wird. Wenn alle Teilnehmer und Zuschauer jubeln, ist das mein schönster Lohn“, sagt Martina Salenz-Neumann, die gestern nicht nur die Premiere, sondern auch ihren ihren 52. Geburtstag feierte.

 Video: www.ln-online.de/videos

 Heike Hiltrop

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