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Segeberg Die kreativsten Spiele ohne Grenzen gibt‘s in Todesfelde
Lokales Segeberg Die kreativsten Spiele ohne Grenzen gibt‘s in Todesfelde
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20:24 11.07.2015
Suchten in der „Modderkuhle“: Kim Joana Schlakat (12, v.l.), Jonathan Kunz (18), Aileen Paulian (19), Ralf Poggensee (19) und Jonas Wagenknecht (21) vom Team Raiffeisenbank Todesfelde. Quelle: Fotos: Petra Dreu
Todesfelde

Nicht umsonst haben die Spiele der Feuerwehr Todesfelde einen Bekanntheitsgrad erreicht, der in der Region schon fast legendär ist: Wer neue Ideen für das nächste Dorf- oder Feuerwehrfest sucht, ist hier genau an der richtigen Adresse — denn an Kreativität sind die Spiele auf dem Sportplatz kaum zu überbieten.

Auch gestern gab es wieder Neues auszuprobieren. 13 Mannschaften aus Todesfelde und den Dörfern der Umgebung hatten sich 13 Spiele ausgedacht, von denen sich an dem gestrigen Sonnentag viele rund um das kühle Nass drehten. Das Wasser war dabei allerdings mal mehr, mal weniger klar. Bei der „Modderkuhle“, aus der die Spieler mit beklebten Schwimmbrillen Teile eines Motorikballs fischen mussten, hätte man auf die Brillen eigentlich ganz verzichten können. Denn das Gemisch aus Wasser, Sand und Blumenerde war von reinem Leitungswasser weit entfernt.

Mit von der Partie war die Reservisten-Kameradschaft Segeberg, deren Soldaten aus ganz Schleswig-Holstein kamen, um an den Spielen in Todesfelde teilzunehmen. Diese wurden einst in einer Patenschaft vom 2. Panzerartilleriebataillon 515 aus Kellinghusen und der Feuerwehr Todesfelde zum Leben erweckt. Inzwischen ist das Bataillon aufgelöst und damit offiziell auch die Patenschaft, aber befreundet sind Soldaten und Feuerwehrleute nach wie vor. Auch die Reservisten hatten ein eigenes Spiel dabei: Bei ihnen mussten die Mannschaften in voller Montur durch die aufgestellten Tarnzelte robben. Wer dabei ins Schwitzen kam, brauchte nur eine Station weiterzugehen, dort gab es die nächste Wasserabkühlung. Mit einer Grillparty feierten die Mannschaften noch lange nach den Spielen.

pd

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