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Segeberg Die landesweit besten Klimaschützer
Lokales Segeberg Die landesweit besten Klimaschützer
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18:24 25.06.2016
Freuen sich über den Landessieg beim Energiesparen: Rektorin Susanne Krentscher (r.) und Lehrerin Christine Woywod-Leste mit den „Energiespar-Detektiven“ Emily Jordan, Emily Gerdt und Richard Friedrichs sowie Joachim Knofius von der Preisjury. Quelle: Fuchs

Die Grundschule in der Gottfried-Keller-Straße in Norderstedt ist Landessieger beim Energiesparmeister-Wettbewerb geworden, der vom Energieeffizienz-Zentrum Schleswig-Holstein ausgelobt wurde. Dafür erhielt die Schule, die sich gegen zwölf Mitbewerber durchsetzen konnte, ein Preisgeld von 2500 Euro. Zugleich geht sie nun als offizieller Vertreter des Landes ins Rennen um den bundesweiten Titel des Energiesparmeisters in Gold.

Die Schüler hätten in vielerlei Hinsicht Energie eingespart und zum Klimaschutz beigetragen, berichtet die Projektleiterin, Lehrerin Christiane Woywood-Leste. Sie nutzten Schulmaterialien aus Recyclingmaterial, indem sie in den Schulpausen Schulhefte und andere umweltfreundliche Arbeitsmaterialien verkauften. „Die Kinder sind stolz darauf, dass sie selbst einen Beitrag zum Energiesparen leisten können“, erklärt Lehrerin Christine Woywod-Leste, die die Aktionen und Projekte an der Schule federführend betreut.

Zudem würden jedes Jahr Energiespardetektive ausgebildet, die mit ihren kleinen Kärtchen „Licht aus“, „Fenster schließen“ oder „Müll trennen“ in Klassenräumen auf Missstände hinweisen oder mit dem Kärtchen „Alles prima“ im besten Fall ihre Mitschüler loben. Seit 2012 haben mehr als 220 Mädchen und Jungen im Alter von sechs bis elf Jahren an den Aktionen teilgenommen. Dazu gehören auch das jährliche Müllsammeln beim Stadtputz in Norderstedt, Grüne-Meilen-Aktionen und eine strikte Mülltrennung in allen Klassen.

Christine Woywod-Leste: „Energie- und Umweltbewusstsein sind Lernziele, die wir unseren Kindern vermitteln – auch außerhalb von Projekttagen.“

Das hat die Preisjury auf Landesebene überzeugt. „Schule sollte nachhaltig unterrichten“, stellt Schulleiterin Susanne Krentscher die Philosophie ihrer offenen Ganztagsgrundschule vor. „Einen Teil des Preisgeldes werden wir nutzen, um neue Projekte anzuschieben“, kündigt die Rektorin an. Die Kinder würden das gelernte Verhalten für den Klimaschutz mit nach Hause tragen und auch dort auf ihre Freizeit übertragen.

bf

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