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Segeberg Drogennest einer 46-Jährigen ausgehoben
Lokales Segeberg Drogennest einer 46-Jährigen ausgehoben
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16:16 04.07.2013
Während die meisten Segeberger eher Radieschen oder Käsewürfel in derlei Plastikbehältern aufbewahren zeigt sich hier: auch Drogen bleiben so länger frisch. Quelle: hrf
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Bark/Bad Segeberg

 Im Visier der Ermittlungsgruppe Betäubungsmittel (EG BtM), die gleich mit mehreren Durchsuchungsbeschlüssen anrückte, stand die Wohnung einer 46 Jahre alten Frau in der gut 1000 Einwohner starken Ortschaft westlich von Bad Segeberg.

Die Frau soll schwunghaften Handel mit Marihuana und Amphetaminen in der Größenordnung von mehreren Kilogramm betrieben haben. Zwei Komplizen sollen sie dabei unterstützt haben.Bei der Durchsuchung entdeckten die Polizeibeamten neben etwa 2000 Euro Drogengeld auf dem Wohnzimmertisch ein interessantes Stillleben von legalen und illegalen Drogen: Zigarettenschachteln und Kippen im vollen Aschenbecher, daneben etliche Plastikgefäße mit mehreren hundert Gramm Marihuana sowie Methylamphetamin, das umgangssprachlich auch als „Crystal Meth“ bezeichnet wird und beschlagnahmt wurde.

„Crystal Meth“ gilt als besonders gefährliche Droge und kann schon nach einmaligem Konsum Abhängigkeit und gesundheitliche Schäden zur Folge haben. Die Einnahme führt zu Psychosen und einem dramatischen körperlichen Verfall. Wegen ihrer aufputschenden und die Aggressionsbereitschaft fördernden Wirkung wurde die synthetische Droge während des Vietnamkriegs US-Soldaten verabreicht.

Bei uns im Norden ist „Crystel Meth“ nach Auskunft von Polizeisprecherin Silke Westphal noch nicht verbreitet. „Es gibt bislang lediglich kleinere Funde bei Autokontrollen.“Die Hauptverdächtige legte der Polizei ein Geständnis ab. Die Pritsche im Untersuchungsgefängnis bleibt ihr erspart, da Haftgründe wie Flucht- oder Verdunklungsgefahr nicht vorliegen. Sie muss jedoch mit einer Anklage sowie einer Haftstrafe rechnen. jhw

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