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Segeberg Das Festival der Pipes and Drums
Lokales Segeberg Das Festival der Pipes and Drums
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13:09 27.09.2018
Pipes and Drums sorgen in Itzstedt einmal im Jahr für Stimmung, die durch Mark und Bein geht Quelle: Hiltrop
Itzstedt

Es wird wieder schottisch: In Juhls Gasthof trägt man am Sonnabend, 29. September, wieder Schottenrock und Kniestrümpfe zum Musikinstrument. In Itzstedt schlägt Norddeutschlands Herz für die Musik mit Dudelsack und Trommel. Und eines ist sicher: Wie stürmisches Donnergrollen wird es dröhnen, wenn zum Auftakt traditionell „Scotland the Brave“, auf gälisch: „Alba an Aigh“, die inoffizielle Nationalhymne Schottlands, angestimmt wird. Denn die Musik der Highlander geht durch Mark und Bein.

Zum 31. Mal lädt der Schulverein Nahe zum Traditionskonzert „Music from Scotland“ ein. Es ist die älteste Veranstaltung dieser Art in Deutschland. Mit den „Highland Dragon Pipes and Drums“ aus Bielefeld, den „Baul Muluy Pipes and Drums“ aus Hamburg, den „North Coast Area Pipes and Drums“ aus Wilhelmshaven, „Moguntia Pipes and Drums“ aus Mainz und den „Hamburg Caledonian Pipes and Drums“ bringen über 50 Musiker den unverwechselbaren Sound ins Segebergische.

Dudelsackmusik in Itzstedt: Hagen Becker Quelle: Hiltrop

Viele der Gruppen sind schon seit Jahren dabei, kommen immer wieder gern nach Itzstedt und genießen die Stimmung in Juhls Gasthof. Auch mit Anna Kummerlöw gibt es ein Wiedersehen. 2017 hat sich die 29-jährige Tochter von Festival-Mitinitiator Hans-Joachim Kummerlöw (er starb 2014) in Schottland an die Weltspitze der Sackpfeifer gespielt - als einzige Frau unter rund 30 Teilnehmern.

So war das Festival im vergangenen Jahr:

Für Freunde der „Music from Scotland“ sei das Konzert ein Muss, sagt Uwe Fossemer, vor über drei Jahrzehnten Mitinitiator. Er, Hans-Joachim Kummerlöw und Gunnar Tilge bereiteten den Weg vom „gewöhnungsbedürftigen Hörgefühl zum mystischen Musikgenuss“, für den auch nach so langer, erfolgreicher Zeit kein Eintritt verlangt wird.

Aber um eine Spende für den Schulverein Nahe als Veranstalter wird gebeten. Los geht es um 19 Uhr. Frühes Kommen sichert die besten Plätze, denn wenn die Dudelsäcke pfeifen, dann wird es proppenvoll im Saal.

Heike Hiltrop

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