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Ehrenamt darf nicht verloren gehen

Bad Segeberg Ehrenamt darf nicht verloren gehen

Personalnotstand, Schwächung des Ehrenamtes und vor allem die Umstellung des Rettungsdienstes im Kreis Segeberg waren die Themen, die gestern beim DRK unter den Nägeln brannten. Der Kreisverband hatte die Vorsitzende der Grünen im Landtag,  Eka von Kalben, zu Gast.

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Notfallsanitäter Jan Brunkhorst, Leiter der Rettungswache, Lars Schlegelmilch, sowie Vorstand Stefan Gerke im Gespräch mit Eka von Kalben (v.l.) über die DRK-Motorradstaffel.

Quelle: Foto: Ibu

Bad Segeberg. Die Umstellung des Rettungsdienstes wird eine schwierige Angelegenheit. „Wie das Verhältnis von öffentlich-rechtlichen und privaten Trägern sein sollte, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen“, sagte Eka von Kalben gestern im Gespräch mit DRK-Vorstand Stefan Gerke. „Es wäre besonders fatal, wenn das DRK beiseite gedrängt würde und Ehrenamt verloren geht“, sagte sie. Es sei schwer, Bereiche hinterher wieder aufzubauen. Hintergrund ist die Entscheidung des Kreises, die Rettungsdienste von DRK und KBA ab 2019 zu kündigen und stattdessen der Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein beizutreten.

Stefan Gerke machte bei der Gelegenheit auf ein weiteres Thema aufmerksam: „Es fehlt überall massiv an Personal“, sagte er. Besonders in der ambulanten Pflege sei kaum eine flächendeckende Versorgung mehr möglich.

Eka von Kalben besuchte auf ihrer „Blaulicht-Tour“ durchs Land unter anderem auch die Wasserschutzpolizei Lübeck, die Luftrettung in Rendsburg, das Technische Hilfswerk Husum und die Lebens-Rettungs-Gesellschaft Lübeck sowie die Feuerwehr-Rettungsleitstelle Kiel. „Ehrenamtliche und hauptberufliche Retter sind unerlässlich. Das wurde gerade wieder bei den Einsätzen rund um die Sturmschäden deutlich.“ Genauso müssten tragfähige Strukturen für den Katastrophenschutz sichergestellt werden.  ibu

LN

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