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Segeberg „Eichenhof“ baut an: Ab Frühjahr 98 Betten
Lokales Segeberg „Eichenhof“ baut an: Ab Frühjahr 98 Betten
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21:52 19.10.2016
Das Heim Eichenhof wird erweitert: Im kommenden Frühsommer stehen hier insgesamt 98 Betten für pflegebedürftige Menschen zur Verfügung.
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Bad Segeberg

Das Fundament ist geschüttet, jetzt wird der Anbau mit Tempo und Gasbetonsteinen hochgezogen. Damit wird der schon jetzt langgestreckte Pflegeheimbau an der Kreisstraße 7 in Christiansfelde Richtung Süden um ein beträchtliches Stück länger.

„Alles läuft planmäßig“, freut sich die Leiterin der Einrichtung, Kirsten Fries. Mit der Fertigstellung wird für Ende Mai 2017 gerechnet. Ist der Bedarf für fast 40 Prozent mehr Pflegekapazität überhaupt vorhanden? Kirsten Fries ist sicher, die notwendige Auslastung zu erreichen. „Wir haben immer mal wieder eine Warteliste, im Moment haben wir zwei Bewohner, die auf ein Einzelzimmer warten.

Meist sind wir voll belegt“, erklärte die Chefin von 54 Angestellten.

Ist das Neubauvorhaben abgeschlossen, kommt gleich das nächste Projekt: Die alte Scheune im Innenhof soll abgerissen werden, dort hielten früher Altenheimbewohner Tiere. Heutzutage sind betagte Pflegeheimbewohner dazu nicht mehr in der Lage. Die Scheune ist baufällig, eine Restaurierung lohnt nicht mehr. „Wenn der Anbau fertig ist, werden wir den Speisesaal bauen, auch neue Parkplätze werden gebaut“, versichert Leiterin Fries. Auf einen Speisesaal war vor etwa zehn Jahren – damals war das Heim noch im Besitz der Stadt – verzichtet worden . Deshalb können in dem Seniorenzentrum Eichenhof Weihnachtsfeiern nur unter großem Aufwand und mit Zusammenrücken aller organisiert werden. Ein neuer Speisesaal soll 100 Menschen Platz bieten. Fries: „Wir konnten leider nicht alle Bausünden heilen, die vor über zehn Jahren, als das Haus noch in städtischer Hand war, begangen wurden.“ Auch seien damals keine Schwesternzimmer eingerichtet worden. So gebe es keine Rückzugsräume, wo man Arztgespräche führen könne. Fries: „Da muss man schon leise sprechen, um den Datenschutz nicht zu verletzen.“

 Wolfgang Glombik

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