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Eichestadion kurz vor dem Verkauf

Wahlstedt Eichestadion kurz vor dem Verkauf

Seit Jahrzehnten liegt die 1,4 Hektar große Fläche in zentraler Stadtlage brach, dient gelegentlich als Material-Lagerplatz für den Straßenbau. Nun gibt es offenbar einen Käufer für das alte Eichestadion. Wahlstedts Stadtvertreter ebneten den Weg für eine neue Planung.

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Wechsel in der SPD-Fraktion der Wahlstedter Stdtvertretung: Klaus-Jürgen Krause löste am Montag Rita Höpcke ab.

Quelle: Foto: Hil

Wahlstedt. Es wäre einer der größten Lückenschlüsse in Wahlstedts Innenstadt, wenn in naher Zukunft tatsächlich das Gelände des ehemaligen Fußballstadions bebaut werden würde. Dass es nun einen ernsthaften Interessenten gibt, wird von der Stadtverwaltung bestätigt. Torsten Maaß hielt sich gestern jedoch noch sehr bedeckt. Aber dass die Tinte unter einem mögliche Kaufvertrag mit der Stadt noch in diesem Jahr trocknen könnte, „das könne wohl so gehen“, orakelt der Bauamtsleiter.

„Wir haben nicht nur einen, sondern mehrere Interessenten.Matthias Bonse (CDU)

Bürgermeister

Nach LN-Informationen sitzt genau derselbe Investor mit im Boot, der bereits die Brachfläche an der Ostlandstraße mit barrierefreien, mehrgeschossigen Stadthäusern gehobener Art bebaut hat.

Das bestätigt Bürgermeister Matthias Bonse (CDU), allerdings gebe es noch weitere Interessenten, ergänzt er. Genau 20 Jahre alt ist der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan 20, der das knapp eineinhalb Hektar große Gebiet zwischen Rendsburger und Adlerstraße umfasst.

Schon häufiger frohlockte die Stadt mit potenziellen Interessenten. 2004 platzte ein Verkauf, durch den sich die Stadt einen Erlös von rund 600 000 Euro versprochen hatte. Auch die Idee der Evangelischen Stiftung Alsterdorf aus dem Jahr 2013, sich hier mit einer Einrichtung niederzulassen, zerschlug sich. Noch nie, so scheint es, war der Verkauf der Liegenschaft so greifbar nah wie jetzt, denn mit dem einstimmigen Votum der Stadtvertreter wurde am Montag der alte Aufstellungsbeschluss von 1997 aufgehoben, um den Weg für eine zeitgemäße Planung zu ebnen. „Geschossbau, Reihenhäuser, Einzelbebauung: Im Grunde beinhaltete der B-Plan alles oder gar nichts“, bemängelte aber Maaß. Mit den Beratungen zu einem neuen B-Plan starte die Stadt nun neu durch. Die Sorge von Stadtvertreter Heinrich Westphal (SPD), ihn vor dem Grundstücksverkauf festzuzurren, hält Maaß für unbegründet: „Alles wird in einem städtebaulichen Vertrag geregelt sein.“

Einig sind sich alle darüber, dass Wohnraum auf dem einstigen Stadiongelände geschaffen werden soll. Vorsichtig geschätzt ist hier laut Bauamt Platz für rund 100 Bürger. Derzeit hat Wahlstedt 9546 Einwohner. Tendenz, nach Ausweisung zweier großer Baugebiete (die LN berichteten), steigend.

Allerdings stehen in der Stadt mittelfristig Veränderungen beim preiswerten Wohnraum sowie im sozialen Wohnungsbau an – der könnte knapp werden: Die Wohnblocks der Wankendorfer an der Waldstraße sind alt. Modernen Ansprüchen halten sie nicht mehr stand. Darum steht die Wohnungsbaugenossenschaft vor der Frage: Abriss oder Sanierung? „Natürlich müssen wir uns darüber unterhalten, was hier passiert, aber momentan haben wir da nichts auf dem Schirm. Doch ich will das für die nächsten fünf bis zehn Jahren nicht ausschließen“, sagt Dr. Ulrik Schlenz, Vorstand der Wankendorfer. Ob bei einem Abriss neue Kapazitäten geschaffen würden, entscheide die Bedarfssituation, da sei es für eine Aussage zu früh, so weit sei man in der Analyse noch nicht.

Stühlerücken in der Stadtvertretung

Rita Höpcke war seit einem Jahr SPD-Stadtvertreterin in Wahlstedt. Sie war Mitglied im Finanzausschuss und stellvertretende Vorsitzende im Ausschuss für Planung, Bau und Verkehr. Da sie weggezogen ist, nimmt Klaus-Jürgen Krause ihren Stadtvertreter-Posten ein. Er ist ein „alter Hase“ in dem Gremium, denn er gehörte ihm bereits zwischen 2006 und 2013 an. Im Planungsausschuss wird statt ihrer Horst Runge die Stellvertretung übernehmen. Durch den Tod von Dr. Axel Bernstein (CDU) gibt es weitere Umbesetzungen: Als 2.

stellvertretendes Mitglied wird statt seiner Björn Hendel dem Umweltausschuss angehören. hil

 Heike Hiltrop

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