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Segeberg Ein Diplomat im Dienste der Stadt
Lokales Segeberg Ein Diplomat im Dienste der Stadt
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20:18 24.06.2016
Herzliche Worte für den scheidenden Otto Marquardt (Mitte) fanden Ingrid Altner und Dieter Schönfeld. Quelle: Glombik

Das war’s: Otto kümmert sich nicht mehr um Otto, sondern auch mal um sich selbst. Mit einer kleinen Feier bei der Stadtvertretersitzung bedankte sich die Stadt, vertreten durch Bürgervorsteherin Ingrid Altner und Bürgermeister Dieter Schönfeld, bei dem 77-jährigen Otto Marquardt, der über Jahre den Otto-Flath-Stiftungsbeirat geleitet hatte. Und dann auch noch „in stürmischen Zeiten“ der Stiftung, hob Schönfeld hervor. Der pensionierte Schulleiter der Kreisberufschule in Norderstedt und emsige Akteur in zahlreichen Ehrenämtern gab den Beirats-Vorsitz aus Altersgründen ab. Neue Leiterin ist jetzt Stadtvertreterin Ursula Michalak, die auch dem städtischen Hauptausschuss vorsitzt.

„Vielen Dank, Otto, dass du dich um den Otto gekümmert hast“, sagte Bürgermeister Dieter Schönfeld. Beim Namensvetter handelt es sich um Bildhauer Otto Flath, der über Jahrzehnte in Bad Segeberg lebte und arbeitete. Schönfeld würdigte das „diplomatische Geschick“ von Otto Marquardt. Er war nicht nur für die Flath-Stiftung tätig. Über Jahre war er auch engagiertes bürgerliches Mitglied im Bad Segeberger Sozialausschuss. Auch hier war die Diplomatie von Otto Marquardt gefragt, als es mächtig Trubel um das Jugendzentrum HaK gab.

Auch als langjähriger Vorsitzender im SPD-Ortsverein hatte Marquardt mit seiner ruhigen, aber konsequenten Art turbulente Zeiten bewältigt. Ausdrücklich sagte Dieter Schönfeld seinem Parteifreund, dass es hier noch nicht um die Würdigung des Gesamtwerkes von Marquardt gehe. Ingrid Altner nannte ihn gar „Otto den Großen“, weil er so „großartig“ geholfen habe. Marquardt selbst sprach von den vielen Ehrenämtern, die er gerne ausgefüllt habe. Er habe dabei viele nette Menschen kennengelernt. Er freue sich, dass mit Ursula Michalak eine kompetente Nachfolgerin gefunden sei.

wgl

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