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Ein Online-Marktplatz für Segeberger Unternehmen

Bad Segeberg Ein Online-Marktplatz für Segeberger Unternehmen

Schüler haben Websites von 152 Firmen untersucht — Um dem Internethandel die Stirn zu bieten, regen sie einen virtuellen, lokalen Marktplatz mit Lieferservice an.

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Der Marktplatz im Netz: Hier könnten Segeberger Unternehmen ein neues Service-Angebot schaffen für ihre Kunden.

Quelle: Fotolia/kullack; Montage: Mentz

Bad Segeberg. Die Internetauftritte der hiesigen Unternehmen sind gar nicht schlecht. Zu diesem Ergebnis kommen die angehenden Kaufmännischen Assistenten aus dem Berufsbildungszentrum (BBZ), die Auftritte von Bad Segeberger und Wahlstedter Betrieben im World Wide Web unter die Lupe genommen haben. Außerdem zeigten die Schüler einen Weg auf, mit dem die Unternehmen sich sogar gegen den Online-Handel behaupten könnten: Ein lokaler Online-Marktplatz mit eigenem Lieferservice soll demnach die Zukunftslösung für die Händler in Bad Segeberg und Wahlstedt sein.

Während bislang die großen Online-Portale wie Amazon oder Zalando den Einzelhändlern das Leben schwer machen, sollten die kleinen Geschäfte nach den Vorstellungen der Schüler ihren Wettbewerbsvorteil nutzen. Das sei eindeutig die Nähe zum Kunden. Motto: heute bestellen, heute noch geliefert. Zwischen dem Klick und dem Moment, das Gewünschte in den Händen zu halten, sollten mit einem gemeinsamen Lieferservice nur noch Stunden vergehen. Jeder Internetshop muss in der Hinsicht passen.

Den Online-Marktplatz der Wuppertaler Einzelhändler hatten die Schüler als Paradebeispiel herausgegriffen, an dem sich Unternehmen hier orientieren könnten. „Das Erscheinungsbild des Marktplatzes könnte aber sicherlich ansprechender gestaltet werden“, sagte Dennis Koltunov, der zusammen mit Fenja Cymbala den Lösungsvorschlag der Schüler präsentierte. Auch einen zweiten Wegweiser hatten die Schüler ins Auge gefasst, allerdings nur kurz. „Eine weitere Idee war ein Einkaufscenter wie in Neumünster. Doch dafür sind die baulichen Voraussetzungen in der Innenstadt gar nicht gegeben, außerdem sind in solchen Centern die Ladenmieten sehr hoch“, sagte Fenja Cymbala.

Von Anfang Dezember hatten die Schüler der Klasse für Kaufmännische Assistenten mit dem Schwerpunkt Fremdsprachen (KAF) sich die Internetauftritte von 152 Unternehmen angesehen, die in Einzelhandel, Dienstleistungen und Gastronomie unterteilt waren. Danach sind in Bad Segeberg von 119 Firmen 78 mit einer eigenen Website vertreten, 41 haben keine Internetpräsenz. In Wahlstedt ist von 33 untersuchten Unternehmen ein einziges nicht im Internet zu finden.

Allen teilnehmenden Betrieben mit Internetpräsenz bescheinigten die Schüler, sich viel Mühe gegeben zu haben. Die bestenNoten bekamen dabei die Gastronomiebetriebe, die nicht nur ihre Internetseite auf den neusten Stand hielten, sondern auch auf Facebook mit ihren Veranstaltungen „up to date“ seien. Nicht so gut kamen die Internetseiten der Einzelhändler bei der Bewertung weg. Gänzlich auf Onlinewerbung wollen sich die befragten Firmen nicht verlassen, sondern sie setzten auch auf Werbung in den Printmedien und wollten dies auch in Zukunft beibehalten.

Klassenlehrerin Jeanette Sengenc hatten das Projekt gemeinsam mit Markus Trettin, Wirtschaftsförderer der „Regionet“, initiiert. Trettin freute sich über die vielen Details, die die Schüler herausgefunden hätten, die wiederum in seine weitere Planungen einfließen würden. BBZ-Leiter Heinz Sandbrink lobte das Engagement der Schüler: „Was Sie geleistet haben, ist ganz große Klasse“, schwärmte er. Ein Unternehmen hätte für ein solches Projekt viel Geld verlangt.

Einzelhandel in Gefahr?
Eine weitere Veranstaltung, die sich mit neuen Möglichkeiten für die Segeberger Unternehmen befasst, findet auf Einladung der Wirtschaftsförderung am 10. März ab 18.30 Uhr im Bürgersaal des Bad Segeberger Rathauses statt. Thema: Ist der lokale Einzelhandel in Gefahr? Während der Veranstaltung werden die Ergebnisse des Schülerprojektes vorgestellt. Die Wirtschaftsförderung hofft zudem auf weitere Impulse für den Einzelhandel in Bad Segeberg und Wahlstedt. Der Eintritt ist kostenfrei.



Weitere Informationen zum Online-Marktplatz Wuppertal gibt es im Internet unter der Adresse www.onlinecity-wuppertal.de. pd

Petra Dreu

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