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Segeberg Ein Radweg von Gnissau bis Geschendorf?
Lokales Segeberg Ein Radweg von Gnissau bis Geschendorf?
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20:47 09.02.2018
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Pronstorf

Erst in der Sitzung des Gemeinderates am 14. Dezember hatte Joachim Brunkhorst, Beauftragter für den Radverkehr im Kreis, sich und das neue Radwegekonzept des Kreises vorgestellt. Seine Ausführungen haben offenbar Eindruck hinterlassen und in Pronstorf den Mut zu neuen Zielen entfacht. Erste Überlegungen dazu stellte Gemeindevertreterin Sabine Hödtke am Donnerstag während der Sitzung im Eilsdorfer Sprüttenhuus vor.

Aufbruchstimmung in Pronstorf: Eine Arbeitsgruppe verfolgt die Idee von einem Radweg, der von der Bundesstraße 432 bis zur A 20 die Ortsteile Pronstorf, Strenglin und Goldenbek miteinander verbindet. Die Gemeindevertretung gab grünes Licht dafür, nach Förderprogrammen zu suchen.

Für einen ersten Bauabschnitt von der Bundesstraße 432 bis Pronstorf geht die Arbeitsgruppe von 4,1 Kilometern Radweglänge aus, von Pronstorf bis Goldenbek von drei Kilometern und von Goldenbek bis zur A 20 von 1,1 Kilometern (siehe Grafik). Das alles unter der Voraussetzung, dass sich auch die anderen Gemeinden wie Ahrensbök, Geschendorf und Westerrade beteiligen und Wegstrecken auf ihrem Gemeindegebiet übernehmen. „Das sind nur erste Gedanken. Um die Kosten so niedrig wie möglich zu halten, haben wir die innerörtlichen Bereiche ausgelassen“, erläuterte Sabine Hödtke. Mit Zustimmung der Gemeinde darf sie nun Fördermöglichkeiten ausloten. „Noch gibt es kein Förderkonzept, aber wir sollten bereit sein“, sagte Gemeindevertreter Hans-Caspar Graf zu Rantzau.

AAußenbereichssatzung: Für die drei ehemaligen Hofstellen direkt hinter dem Ortseingang von Diekhof aus Richtung Pronstorf kommend wurde einstimmig die neue Außenbereichssatzung verabschiedet. Mit der vom Ingenieurbüro Kistenmacher & Schmidt erarbeiteten Satzung soll die Errichtung von neuen Wohn- und Nebengebäuden mit jeweils maximal zwei Wohneinheiten anstelle der zum Teil baufälligen Gebäude ermöglicht werden (die LN berichteten).

AB-Plan-Änderung: Für mächtig Wirbel und Unmut bei den Nachbarn hatte die Pferdehaltung eines Einwohners in der Ortsmitte von Eilsdorf gesorgt. Inzwischen ist dieser weggezogen, Haus und Grundstück haben einen neuen Besitzer und damals vorgenommenen Planungen werden wieder rückgängig gemacht.

AWiesenweg: Noch keine Verbesserung gibt es für die Anwohner des Wiesenwegs, die ihre Mülltonnen bis zur nächsten Querstraße ziehen müssen, weil die Straße zu eng für die Müllfahrzeuge ist und diese dort nicht drehen können. Abhilfe könnte ein einzelner Grundstückseigentümer schaffen. Mit ihm sollen erneut Gespräche aufgenommen werden.

A Haushalt: Für das Jahr 2018 brachten Pronstorfs Gemeindevertreter einen Haushalt mit einem Überschuss in Höhe von 37000 Euro auf den Weg. Als größte Einzelposten enthält er 140000 Euro für die Sanierung von Abwasserleitungen in Goldenbek und Strenglin sowie 100000 Euro als Restsumme für den Bau der Dorf-, Kultur- und Freizeitstätte in Reinsbek und 50000 Euro für deren Einrichtung.

ASchöffen: Für die Geschäftsjahre 2019 bis 2023 gibt Pronstorf gleich zwei Vorschläge ab: Elke Hoffmann aus Eilsdorf und Dieter Lück aus Goldener Hahn.

Von Petra Dreu

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