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Segeberg Ein falsches Foto — schon sind die Jungs vom Geheimdienst da
Lokales Segeberg Ein falsches Foto — schon sind die Jungs vom Geheimdienst da
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23:57 12.09.2013
Die Geheimpolizei verlangt die Auslieferung der Spione. Soldaten umstellen die Botschaft, worunter auch der Chefkoch leidet.

Ein Urlaubs-Fotomotiv zu viel und die amerikanische Familie Hollander wird von der Geheimpolizei eines kleines osteuropäischen Landes der Spionage verdächtigt. Die drei Hollanders fliehen und können sich gerade noch rechtzeitig in die amerikanische Botschaft des Landes retten. Doch die wird vom trotteligen Sohn des Botschafters, Axel Magee, vertreten: Die Theater-AG des Städtischen Gymnasiums, „Frosch im Hals“ genannt, lädt zu ihrem neuen Theaterstück „Vorsicht Trinkwasser“ ein.

Genau 15 Oberstufenschüler proben seit Januar unter Leitung von Kathrin Doerfel und Till-Owe Ehlers diese Komödie von Woody Allen. „Ich kenne das Stück noch aus der eigenen Schulzeit, allerdings unter dem Titel ,Vorsicht Bourbon‘“, erzählte Kathrin Doerfel. Da es sehr lustig sei, habe sie das Stück mit den Schülern aufführen wollen, jedoch unter dem Titel nichts gefunden. Dann habe ihr Kollege Ehlers plötzlich ein Skript in der Hand gehabt. „Und nach zwei Seiten war klar, dass es das gesuchte Stück war“, sagte die Lehrerin. Anfangs sei sie etwas in Sorge gewesen, dass sich der Humor zu sehr verändert habe, doch auch heute sei es noch komisch.

Sämtliche diplomatische Katastrophen hat Axel Magee wegen seiner Schusseligkeit in den unterschiedlichen Landesvertretungen heraufbeschworen. So hat er innerhalb von zwei Wochen dafür gesorgt, dass Brasilien zum Kaffeeimporteur wird. Und nun scheint die Situation wieder einmal zu eskalieren: Dem Chef der Geheimpolizei erzählt er, dass doch jedes Land Spione habe und als Touristen tarne. Und auch der Besuch des Sultans von Bashir, mit dem sein Vater Ölgeschäfte tätigen will, gerät außer Kontrolle. Familienvater Walter Hollander beleidigt den Sultan und nervt jeden mit seiner Nörgelei und Besserwisserei. Ein gewaltiger Kotzbrocken, der gern einige Jahre Asyl in der Botschaft haben könnte. Mutter und Hausfrau Marion Hollander lebt ihren Putzfimmel aus und bügelt ihre Wäsche im Empfangszimmer der Botschaft. Wie soll sich der arme Botschaftsvertreter Axel unter solchen Umständen konzentrieren und arbeiten können? Einziger Lichtblick sind Pater Drobney und die entzückende Tochter der Hollanders, Susan. Während Drobney die Chance nutzt, vor neuem Publikum seine Zaubertricks zu zeigen, umgarnt Susan den unbeholfenen Axel. Doch Vater Hollander will keinen Trottel als Schwiegersohn und interveniert. Nur Botschaftsvertreterin Kilroy behält den Überblick und versucht zu retten, was noch zu retten ist, um eine weitere diplomatische Katastrophe zu verhindern.

Autor ist Woody Allen
„Vorsicht, Trinkwasser“ von Woody Allen ist die neue Produktion der Theater-AG „Frosch im Hals“ des Städtischen Gymnasiums Bad Segeberg, die nun aufgeführt wird.
Heute, 19.30 Uhr, ist Premiere in der Pausenhalle. Weitere Aufführungen folgen am Sonnabend, 14. September, Sonntag, 15. September, und Montag, 16. September, jeweils ab 19.30 Uhr.
Erwachsene zahlen vier, Schüler drei Euro. Theaterkarten sind an der Abendkasse erhältlich. Aufführungsort ist die Pausenhalle des Städtischen Gymnasiums, Hamburger Straße. sd

Silvie Domann

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