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Segeberg Ein neuer Pendlerparkplatz fast geschenkt
Lokales Segeberg Ein neuer Pendlerparkplatz fast geschenkt
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23:21 27.06.2013
Auf der jetzt noch bewachsenen Fläche bei der ATU-Werkstatt könnte die Stadt einen großen Pendlerparkplatz einrichten. Quelle: Foto: Glombik

Ist das die Lösung für das drohende Parkplatzproblem am Bad Segeberger Bahnhof? Schon im Februar hatte die Stadtvertretung beschlossen, dass zwischen der Kfz-Firma ATU und der Fußgängerbrücke nahe der Gleise ein Pendlerparkplatz auf städtischem Gelände eingerichtet werden soll. Vier Varianten wurden den Politikern vorgestellt.

Es gibt Unterschiede in den Entwürfen hinsichtlich des Anpflanzens von Bäumen, der Einrichtung eines Fußweges, der Größe der Stellplätze und der barrierefreien Erreichbarkeit. Die vier Varianten sollen nun vor allem daraufhin abgeklopft werden, welche Aussicht sie auf Fördermittel haben. Inzwischen soll die Landesweite Verkehrsservicegesellschaft (LVS) schon mitgeteilt haben, dass ein Park &

Ride Parkplatz auf dem Grundstück grundsätzlich förderfähig sei. Und das richtig üppig, mit 75 Prozent. Zusätzlich könnte es Gelder durch den Förderfonds Nord geben. Antje Langethal betonte kürzlich vor der Stadtvertretung: „Wir haben gute Aussicht auf insgesamt 87,5 Prozent Fördermittel.“

Stadtvertreter Heino Pfeiffer (BBS) erklärte, dass seine Wählergemeinschaft einem Parkplatz nur zustimmen werde, wenn dieser für Rollstuhlfahrer und Senioren mit Rollator zugänglich sei.

Wie mehrfach berichtet, ist die Parkplatzsituation rund um den Nordbahnhof ein Dauerthema. Auf der großen Fläche des Bahnhofsvorplatzes darf zurzeit noch kostenlos geparkt werden. Wird die Bahnhofs-Bauleitplanung durch die Stadtvertretung genehmigt, ist damit bald Schluss. An den Bahnsteigen soll ein Fachmarktzentrum entstehen. Bis auf wenige Taxiplätze und „Kiss and Ride“-Flächen ist dort Parkraum nur für Kundschaft vorgesehen. Pendler dürfen dort nicht parken. Deshalb möchte die Stadt möglichst zügig den kostenpflichtigen Parkplatz für die Bahnpendler hinter dem ATU-Gebäude einrichten. Die Politiker stimmten diesen Plänen zu.

wgl

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