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Einbruch im Obi-Markt: Polizei findet Tatverdächtige per Hubschrauber

Bad Segeberg Einbruch im Obi-Markt: Polizei findet Tatverdächtige per Hubschrauber

Stundenlang hat die Polizei am frühen Donnerstagmorgen per Hubschrauber und mehreren Streifenwagen nach zwei Einbrechern gefahndet. Die Männer sollen in der Nacht in den örtlichen Obi-Baumarkt eingedrungen sein. Nach stundenlangem Katz-und-Maus-Spiel konnte die Polizei zwei Männer festnehmen.

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Zwei Anläufe brauchten die Einbrecher, um in den Obi-Markt an der B 206 zu gelangen.

Quelle: LN-Archiv

Bad Segeberg . Viele Bad Segeberger dürften in der Nacht zu Donnerstag aus ihrem Schlaf geschreckt sein: Ohne ersichtlichen Grund kreiste ein Hubschrauber über weiten Teilen der Stadt. Eine groß angelegte Fahndung, wie jetzt bekannt wurde. Aus der Luft und mit mehreren Streifenwagen suchte die Polizei nach Einbrechern, die in der Nacht in den Obi-Baumarkt an der Segeberger Straße eingebrochen waren. Der beharrliche Einsatz wurde schließlich belohnt: Nach stundenlangem Katz-und-Maus-Spiel konnte die Polizei zwei Männer festnehmen.

Was die beiden Verdächtigen in dem Baumarkt gesucht haben, steht bislang nicht fest, die Ermittlungen der Kriminalpolizei stehen noch am Anfang. Offensichtlich wollten sie aber um jeden Preis hinein. „In der Nacht ist zwei Mal der Einbruchsalarm des Baumarkts ausgelöst worden“, sagt Markus Bitter, Sprecher der Polizeidirektion in Bad Segeberg. Das erste Mal gegen 23 Uhr. Eine Streifenwagenbesatzung habe aber niemanden mehr vor Ort entdecken können. Spuren wiesen aber daraufhin, dass sich jemand gewaltsam Zutritt verschaffen wollte, so Bitter.

Von diesem Misserfolg haben sich die Einbrecher aber offensichtlich nicht entmutigen lassen. Knapp drei Stunden später, gegen 2 Uhr am Morgen, löste die Alarmanlage des Obi-Marktes erneut aus und die Polizei rückte zum zweiten Mal an. „Dieses Mal hatten es die Täter geschafft, in den Markt einzudringen. Bei einer Durchsuchung des Gebäudes konnten wir aber niemanden mehr antreffen“, erklärte Polizeisprecher Bitter.

So einfach davonkommen lassen wollten die Polizisten die Täter aber nicht. Sie leiteten eine umfangreiche Fahndung mit mehreren Streifenwagen ein. Auch ein Hubschrauber von der Fliegerstaffel der Bundespolizei in Bad Bramstedt wurde angefordert, der mittels Nachtsichtgerät die Kollegen am Boden bei der Suche nach den Einbrechern unterstützen sollte. Von etwa drei Uhr nachts an suchte der Pilot das Stadtgebiet nach den Flüchtigen ab. Im sozialen Netzwerk Facebook wurde derweil schon spekuliert, was es mit dem Heli auf sich hat. „Kann nicht mehr schlafen, was ist das für ein Lärm? Hört sich an, als wäre der ganze Himmel voller Hubschrauber“, schrieb eine Nutzerin. Andere beobachten den Hubschrauber beim Tiefflug über der Südstadt und in der Ihlsee-Gegend.

Für die Polizei war die ausgedehnte Suche am Ende aber von Erfolg gekrönt: Mehrere Berufspendler bekamen am Morgen gegen 7 Uhr mit, wie die Polizei sich am Bahnhof zwei Verdächtige griff und abführte. Sie hatten sich anscheinend mehrere Stunden lang versteckt gehalten und wollten, als die Luft vermeintlich rein war, in ihr Auto steigen und flüchten.

Wie alt die beiden sind, wo sie wohnen oder ob einschlägige Vorstrafen bei ihnen vorliegen, gab die Polizei bislang nicht bekannt. Auch zum Diebesgut wurden bisher keine Angaben gemacht. Gestern sei in dem Baumarkt aber eine Inventur vorgenommen worden, um eventuelle Beute festzustellen, hieß es von der Polizei. Weitere Details sollen in den kommenden Tagen folgen.

Von Oliver Vogt

Die Luftpolizisten

Die Fliegerstaffel der Bundespolizei in Fuhlendorf bei Bad Bramstedt ist eine von fünf ihrer Art im Bundesgebiet. Stationiert sind dort 21 Hubschrauber unterschiedlichen Typs. Neben der Fahndung nach Straftätern werden sie auch zur Luftrettung oder zur Beförderung von Staatsgästen oder gefährdeten Personen eingesetzt. Die Staffel Fuhlendorf ist außerdem Teil des Havariekommandos und spezialisiert auf Rettungseinsätze auf See.

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