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Segeberg Eine Million Stapler: Jungheinrich-Werk wird 50
Lokales Segeberg Eine Million Stapler: Jungheinrich-Werk wird 50
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14:37 04.07.2017
In dem Werk in Norderstedt lief der einmillionste Gabelstapler vom Band – passend zur großen Feier zum 50. Geburtstag des Werks, das damit älter als die Stadt Norderstedt selbst ist. Quelle: Foto: Hfr

 Mehr als 230 Millionen Euro hat der Konzern nach eigenen Angaben seitdem in das Werk direkt neben der AKN-Strecke Richtung Kaltenkirchen investiert. Auf 214 000 Quadratmetern montiert Jungheinrich hier Elektro-Hochhubwagen, Schubmaststapler und Niederhub-Kommissionierer. Allein 2016 liefen in Norderstedt 47380 Jungheinrich-Fahrzeuge vom Band.

Gemeinsam mit den Gesellschafterfamilien, Vorstand, Aufsichtsrat und Mitarbeitern wurde jetzt der 50. Geburtstag des Jungheinrichwerks im Rahmen eines großen Familienfestes gefeiert. Den Höhepunkt bildete die Enthüllung des einmillionsten Staplers durch die beiden Töchter des Firmengründers Dr. Friedrich Jungheinrich. „Mit 50 Jahren ist das Jungheinrich Werk Norderstedt älter als die Stadt Norderstedt selbst, die erst drei Jahre später gegründet wurde“, sagte Hans-Georg Frey, Vorsitzender des Vorstandes der Jungheinrich AG. Von Anfang an habe Jungheinrich auf strammes Wachstum gesetzt.

Die Marke von einer Million produzierten Fahrzeugen sei Beleg für den Erfolg und die Bedeutung des ältesten Werkes außerhalb Hamburgs. „Ohne den großartigen Einsatz aller am Standort in den vergangenen fünf Jahrzehnten, wäre diese Entwicklung nicht möglich gewesen“, betonte Frey.

Mit seinen rund 1300 Beschäftigten ist Jungheinrich heute einer der größten Arbeitgeber in Schleswig-Holstein. Rund 600 junge Menschen wurden seit 1967 in verschiedenen Lehrberufen bei Jungheinrich in Norderstedt ausgebildet. Mehr als die Hälfte davon sei bis heute bei Jungheinrich beschäftigt, heißt es in einer Mitteilung. „Die Qualifikation unserer Mitarbeiter sichert die Qualität unserer Produkte. Seit 50 Jahren setzt Jungheinrich in Norderstedt auf eine fundierte Ausbildung als Grundlage für den beruflichen und persönlichen Erfolg der hier arbeitenden Menschen“, fasst Nils Sander, Geschäftsleiter bei Jungheinrich, zusammen.

Neben den Produktionslinien beheimatet das Werksgelände in Norderstedt heute auch das Jungheinrich Training-Center. Auf fast 8000 Quadratmetern Fläche wurden modern ausgestattete Schulungsräume und viel Platz für das Arbeiten und Lernen an Fahrzeugen und Regalen aller Jungheinrich-Linien geschaffen. Bis zu 5000 Teilnehmer können sich hier jährlich qualifizieren.

Auch das Jungheinrich Forschungs- und Entwicklungszentrum für Elektromobilität und moderne Lithium-Ionen-Batterien ist in Norderstedt beheimatet. Über 200 Mitarbeiter arbeiten in der Sparte „Energy and Drive Systems“ an den sparsamen und umweltschonenden Elektroantrieben der Zukunft. „Jungheinrich ist derzeit der einzige Hersteller von Flurförderzeugen, der eigene Lithium-Ionen-Batterien produziert“, teilt das Unternehmen nicht ohne Stolz mit.

Die Fertigung der Batterien erfolge im Werk Norderstedt. Aufgrund der weltweit wachsenden Nachfrage plant der Konzern, außerdem die Fertigungskapazitäten stark auszubauen.

LN

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