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Segeberg Eine Stadt feiert ihren Park
Lokales Segeberg Eine Stadt feiert ihren Park
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20:19 11.04.2016
Die Wasserskianlage im Stadtpark von Norderstedt ist für Einheimische wie für Gäste ein echter Hingucker. Quelle: Fuchs

Wenn es ihn nicht gäbe, müsste er neu angelegt werden, der Norderstedter Stadtpark. An den Wochenenden herrscht regelmäßig ein buntes Treiben auf dem 75 Hektar großen Areal rund um den 25 Hektar großen See, auf dem die Wasserskifreunde bei ihren Rundfahrten akrobatische Übungen machen und wo Wasserliebhaber im sommerlichen Freibad nach Herzenslust baden können. Aber nicht nur der Stadtpark, der eigens für die zweite Landesgartenschau Schleswig-Holsteins 2011 aus einem stillgelegten Baggersee und zugewucherten Müllberg und abgestorbenem Heidepark hergerichtet wurde, die seinerzeit 600000 Besucher anlockte, feiert in diesem Jahr seinen fünften Geburtstag.

Ebenso lange besteht jetzt das Kulturwerk direkt am Haupteingang des Stadtparks in der Stormarnstraße, das die Stadt Norderstedt für acht Millionen Euro zu einer Kulturstätte für Theater, Kleinkunst und Konzerte à la Kampnagelfabrik aus einem stillgelegten Kalksandsteinwerk restauriert hat.

Seitdem seien dort 95 Musik- und Theatergruppen aufgetreten, 210 Mal trafen sich die 40 Kulturträger der Stadt zum Proben und Aufführen, sagt Gabriele Richter vom Kulturbüro der Stadt. Zur Feier des fünften Geburtstages laden Kulturbüro und Musikschule — die direkt nebenan ihre neue Zentrale für 2000 Musikschüler erhalten hat — für Ende April zu einem Showprogramm. So tritt am Donnerstag, 28.

April, das Comedy-Musiktheater Carrington-Brown mit seinem Stück „Dream a little Dream“ auf. Zwei Tage später, am 30. April, ist der Musikvirtuose Hans Liberg zu Gast im großen Kulturwerksaal mit seinen 400 Sitzplätzen. Beide Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr. Eintrittskarten kosten im Vorverkauf zwischen zehn und 38 Euro. Am 1. Mai lädt die Musikschule zum Konzert der Landessieger, das um 18 Uhr beginnt. Zuvor lockt von 12 bis 18 Uhr der Stadtpark mit einem bunten Programm zum Parkerwachen. Bei diesen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Die Bewerbung der Stadt um die Landesgartenschau und der Zuschlag durch die Landesregierung 2004 seien ein echter Glücksfall für Norderstedt gewesen, erinnert Oberbürgermeister Hans-Joachim Grote an die Entstehungsgeschichte. Denn es ging ihm, der bereits Anfang der 90er Jahre eine Gartenschau in Paderborn organisiert hatte, nicht um die Blümchenschau allein: „Wir wollten die Landesgartenschau als Instrument für die Stadtentwicklung nutzen. Das ist uns mit Stadtpark und Kulturwerk eindrucksvoll gelungen“, ist Grote der Politik dankbar, die dafür Millionen-Gelder locker gemacht habe. Grote:

„Der Stadtpark ist zu einem Identifikations- und Treffpunkt für alle Norderstedter geworden, die hier ihre Naherholung genießen. Es ist inzwischen auch mein Lieblingsort in Norderstedt.“

Das sieht Stadtpark-Chef Kai Jörg Evers genauso. Er erinnere sich noch an die Sorgen vieler Norderstedter, der Park würde sich mit der Wasserskianlage zu einem Remmidemmi-Rummelplatz entwickeln, die sich dann schnell in Luft auflösten. „Heute sind die Norderstedter stolz auf ihren Stadtpark, in dem sie nach Lust und Laune spazieren gehen, plauschen, picknicken, baden und Sport treiben können“, sagt Evers.

LN

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