Menü
Lübecker Nachrichten | Ihre Zeitung aus Lübeck
Anmelden
Segeberg Endlich: Wakendorfer Straße wird saniert
Lokales Segeberg Endlich: Wakendorfer Straße wird saniert
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:14 22.03.2016
Die Wakendorfer Straße hat tatsächlich „Pisten“-Charakter. Hier ist das Schild mit „Tempo 30“ wirklich die richtige Vorgabe. Quelle: Spreer

Lange Auseinandersetzungen und Verhandlungen mit dem Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr (LBV) haben nun endlich ein Ende gefunden. Seit 2011 verhandelt die Gemeinde Nahe mit dem LBV (anfangs war das Büro in Itzehoe zuständig) über die Sanierung der Wakendorfer Straße, die 1000 Meter lang durch Nahe verläuft — insbesondere über die Bezahlung der Arbeiten. Jetzt wurde eine Einigung erzielt.

Allerdings nicht mit dem Itzehoer Büro des LBV, sondern mit dem Kieler, das inzwischen für das Projekt zuständig ist. Mit denen sei es zügig vorangegangen, sagte Nahes Bürgermeister Holger Fischer:

„Wir haben uns jetzt auf einen Vollausbau geeinigt.“ Das heißt: „Die komplette Straße wird erneuert“, jedenfalls die 1000 Meter in Nahe. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr drei Millionen Euro. Der LBV zahlt davon über 1,4 Millionen, den Rest muss die Gemeinde tragen.

Der Zustand der Asphaltdecke ist verheerend, hier ist Tempo 30 tatsächlich sinnvoll. Beschlossen wurde nun, die Straße komplett zu erneuern. Auch die Regenwasserleitung. Sie soll größer dimensioniert werden, nämlich auf einen Durchmesser von 90 Zentimetern. Sie soll auch einige Baugebiete und Straßenzüge im Nahbereich der Wakendorfer Straße anschließen. So hofft man, endlich die dort immer wiederkehrenden Überschwemmungen in Kellern aufgrund von Rückstau bei Regen in den Griff zu bekommen. Auch die Abwasserleitung wird komplett erneuert. An beiden Bauvorhaben werden die Anlieger nicht direkt zur Kasse gebeten, sondern später über die Niederschlags- und die Schmutzwassergebühr.

Auch die Fußwege inklusive Straßenbeleuchtung sollen erneuert werden. Der nördliche (er gehört der Gemeinde) soll um 50 Zentimeter schmaler werden, die Fahrbahn entsprechend breiter. Der Radweg wird auf die Fahrbahn verlegt und mit Markierungsstreifen sichtbar gemacht. So soll „ein sicheres Miteinander der Radfahrer mit Pkw und Lkw“ erreicht werden. Wenn man schon mal dabei ist, dann sollen auch die beiden gegenüberliegenden Haltestellen „auf den neuesten Stand“ gebracht werden. Sie sollen unter anderem kleine Dächer als Regenschutz bekommen. Und schließlich ist geplant, ein sogenanntes Baumtor am Ortseingang von Wakendorf II kommend aufzustellen. Das soll zur optischen Verkehrsberuhigung beitragen, sagte der Bürgermeister.

Mit den Bauarbeiten, die Ende November 2017 abgeschlossen sein sollen, werde Ende Mai begonnen. Im April werden die Bürger auf einer Einwohnerversammlung genau informiert.

Von Christian Spreer

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 22:00 und 07:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwei Männer haben am Montagabend die Avia-Tankstelle in Bad Segeberg überfallen. Nach Angaben der Polizei betraten die beiden Täter gegen 18.45 Uhr die Tankstelle ...

22.03.2016

Autorin Petra Schmidt-Decker las in Eilsdorf aus dem Buch „Der verlorene Blitz“.

22.03.2016

Der Hamburger Schriftsteller Norbert Gstrein kommt mit seinem neuesten Roman nach Bad Segeberg.

22.03.2016
Anzeige