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Segeberg Entdeckertour auf der Regioschau
Lokales Segeberg Entdeckertour auf der Regioschau
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20:19 10.06.2017
Früh übt sich: Niko Nawrath, Azubi bei Puls-Bau, zeigte Anton (6), worauf es beim Mauern ankommt. Quelle: Foto: Petra Dreu
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Bad Segeberg

Was für ein Auftakt: Während in der Fußgängerzone noch halb Bad Segeberg singend unterwegs war, zeigten sich mehr als 130 Gewerbebetriebe und Institutionen auf der Regioschau in ihrer ganzen Vielfalt. Dabei verknüpften sie Informationen über sich, ihre Produkte und Dienstleistungen mit Aktionen für die ganze Familie. Heute geht die Regioschau in die zweite Runde.

Das Motto der Regioschau lautet „Entdecke die Vielfalt“. Nach dem Auftakt gestern können die Besucher sich auch heute wieder von dieser Vielfalt überzeugen.

Heute bis 17 Uhr

Die Regioschau auf der Rennkoppel ist heute von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Eintritt vier Euro, Kinder bis zwölf Jahre frei.

Den größten Raum in den großen Messezelten haben die Unternehmen eingenommen, die den Gesundheitsstandort Bad Segeberg ausmachen. Am Stand der Segeberger Kliniken können sich alle Besucher unter die Operateure begeben. Dass die Laparoskopie zwar nur kleine Operationsnarben hinterlässt, dafür aber umso mehr Geschick des Chirurgen erfordert, musste Tina Gacanovic erfahren, die sich am Bildschirm abmühte, bunte Gummibärchen einzufangen. Wie es geht, zeigte Assistenzärztin Dr. Lisa Daubitz. Mit auf die „Intensivstation“ nahm Fachpfleger Thorsten Günther die Messe-Besucher. An einem Intensivbett ließen sich Jans-Peter Frerck und Malena Kruse an einer Puppe zeigen, wie ein Patient reanimiert und beatmet wird.

„Wir injizieren Bildung“ steht auf Spritzen, die das Berufsbildungszentrum Segeberg an Regioschau-Besucher verteilt. Erst auf den zweiten Blick merken diese, dass die vermeintlichen Spritzen eigentlich Kugelschreiber sind. „Die Idee hatte meine Kollegin Karin Pätzold. Wir wollten etwas Besonderes machen. Normale Kugelschreiber hat jeder. Und wir sind nun mal eine besondere Schule“, sagt Gerd Jeguschke mit einem Augenzwinkern. Gemeinsam mit seinen Schülerinnen Katharina Schumacher und Tine-Marie Möller informiert er über das Wirtschaftsgymnasium.

Ben Baß strahlt über das ganze Gesicht, als er die Karte aus der Fotobox der Lübecker Nachrichten in der Hand hält. Es zeigt ihn, seine Schwester Nele und Mama Ramona zusammen mit den Großeltern Magret und Marius Seebrandt mitten auf dem Bad Segeberger Marktplatz. „Das ist total witzig, zumal wir sonst gar nicht dazu kommen, alle auf einem Foto zu haben“, freut sich Ramona Baß. Viele Unternehmen nutzen die Regioschau, um Schüler als künftige Auszubildende für sich zu interessieren. Auf dem Außengelände zeigen Handwerker-Azubis, worauf es in ihren Berufen ankommt. Im Zelt hofft das Finanzamt Segeberg ebenfalls darauf, Jugendliche für sich gewinnen zu können. „In diesem Jahr haben wir in unserem Einzugsbereich keine geeigneten Schulabgänger für die Ausbildung zum Finanzwirt gefunden“, bedauert Ausbilder Frank Sukowski.

Neben vielen Vorstellungen im Messezelt geben auch heute zahlreiche Institutionen auf dem Außengelände einen Einblick in ihre Arbeit. Wie diese aussieht, zeigen unter anderem die A 20-Feuerwehren Geschendorf, Westerrade und Strukdorf, die immer dann zur Stelle sind, wenn es im Umkreis ihrer Gemeinden auf der Autobahn kracht. Nicht zu beneiden sind angesichts des guten Wetters ihre Kollegen vom ABC-Zug des Kreisfeuerwehrverbandes. Dank ihrer Ganzkörper-Schutzanzüge können sie auf den nächsten Saunagang verzichten . . .

LN-Talkrunde

Beim Mittagstalk im Bistrozelt der Regioschau begrüßen die LN heute um 12 Uhr vier – eigentlich fünf – interessante Gäste, die über ihre Jobs, ihre Leidenschaften, ihre Spleens und ihre Verbundenheit mit der Region Segeberg reden werden. Talk-Gäste sind Karl-May-Schauspieler Joshy Peters (Foto), der in diesem Jahr seine 25. Saison am Kalkberg spielt, Mark Zielinski, seit 2007 Chef der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg, Felix Stümke, Nachwuchstalent der Kreismusikschule Segeberg, sowie Marenka Paustian, Falknerin aus dem Wildpark Eekholt, mit ihrem Uhu „Fridolin“.

Petra Dreu

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