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Segeberg Erfolgreicher Aktionstag rund um die Biene
Lokales Segeberg Erfolgreicher Aktionstag rund um die Biene
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20:19 17.09.2013
Fina kann jetzt Hornissen von Bienen unterscheiden. Quelle: Fotos: Domann (2)

Bienen, leckerer Honig und ein neuer Lehrpfad lockten Hunderte Besucher zum Aktionstag der Imkerschule in Bad Segeberg. „Die Biene ist das meist studierte Insekt.

Anhand unserer Beobachtungen können wir Rückschlüsse auf die Natur ziehen“, sagte Dietrich Ramert, stellvertretender Vorsitzender des Landesimkerverbandes. Etwa die Hälfte aller Nutzpflanzen würden durch die Bienen bestäubt, wobei der Honigbiene die größte Bestäubungsleistung zukomme, erklärte Ramert. Der Verein hatte zum Aktionstag eingeladen, um auf die Bienenzucht aufmerksam zu machen und neue Hobbyimker zu gewinnen.

„Wir haben seit Frühling Bienen, fünf Völker“, sagte Familie Lange aus Tornesch. Ein Auslöser für die eigenen Bienen war der Garten mit vielen Obstbäumen, die kaum Früchte getragen hatten. Die erste Honigernte sei aufregend gewesen, auch für die beiden Kinder. Um ihren Garten noch bienenfreundlicher zu gestalten, suchten sie auf dem Aktionstag nach speziellen Bienenpflanzen. Demnächst Bienen zu züchten, wünschte sich die siebenjährige Fina aus Bad Segeberg, die sich mit ihrem Vater Frank Rohwedder ausgiebig über Bienen informierte und so auch die Unterschiede zwischen Hummel, Hornisse und Biene kennenlernte.

Hobbyimker Alfred Schade arbeitet dagegen seit über 50 Jahren mit Bienen. Eine spezielle BienenLaut-Maschine hat der 67-Jährige gebaut. „Wenn eine Bienenkönigin kommuniziert, hört sich das wie ein Tuten an. Antworten die zukünftigen Königinnen aus ihren Weiselzellen, ist ein Quaken zu hören“, erklärte Schade. Und dieses Tuten und Quaken verdeutlicht seine Maschine. Ebenfalls machte Schade die Besucher auf den „Tanzboden“ der Bienen aufmerksam. In jedem Bienenstock gebe es eine Wabe, in die Bienen Löcher gebissen hätten. Auf solch einer Wabe fänden die Schwänzeltänze, die Anleitung zur Futtersuche, statt. Dabei entstünden Schwingungen in einem bestimmten Frequenzbereich (etwa 250 Hertz), den die Bienen wahrnehmen könnten. „Doch erst die Löcher ermöglichen die Weiterleitung der Schwingungen“, sagte Schade. Grundlegende Informationen zu Bienen zeigt der Bienen-Lehrpfad hinter der Schule, der von Bürgermeister Dieter Schönfeld eröffnet worden war.

sd

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