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Segeberg „Eris Arche“ übernimmt „Kicherzwerge“
Lokales Segeberg „Eris Arche“ übernimmt „Kicherzwerge“
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20:15 26.07.2017
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Schmalensee/Bornhöved

Das Votum war eindeutig: Die Schmalenseer Spielstube „Kicherzwerge“ wird als Außenstelle der Bornhöveder Kita „Eris Arche“ zu einem vollwertigen Kindergarten. Einstimmig entschieden die Gemeindevertreter sich für den neuen Träger. Beworben hatte sich auch die Vicelin-Kita aus Bornhöved.

Wie berichtet, war die Schmalenseer Spielstube in Schwierigkeiten gekommen. Lediglich vier Anmeldungen habe es für das neue Kita-Jahr gegeben, so Bürgermeister Sönke Siebke. Und das trotz langer Wartelisten im Umland. Auch bei der Arche von Erika Kapeller: „Ich musste dieses Jahr erstmals 25 Kinder abweisen“, sagt die Kita-Chefin. Das heiße auch, dass 25 Eltern nicht ihrer Arbeit nachgehen können, wie sie es wollten. Sie werde nun die Betroffenen anschreiben und ihnen einen Platz in der neuen Gruppe anbieten. Eine Familiengruppe mit maximal 20 Kindern möchte Kapeller in Schmalensee eröffnen. Schon zum 1. September. Die Betriebserlaubnis werde sie nun beim Kreis beantragen.

Auch Vertragsangelegenheiten müssen bis dahin geklärt werden. Alle drei Ausschussvorsitzenden in Schmalensee werden an den Verhandlungen teilnehmen, kündigt Bürgermeister Sönke Siebke an. Bisher ist der Sportverein Träger der Betreuungseinrichtung. Die jedoch ist bisher nur an drei Tagen in der Woche bis mittags zugänglich. Auch eine Ausweitung auf fünf Tage führte nicht zu mehr Anmeldungen.

Als Zweigstelle der „Arche“ wird die Kita Schmalensee künftig bis nachmittags geöffnet haben. Zudem bietet Kapellers Einrichtung auch Randzeitenbetreuung an. „Wir richten uns nach den Bedarfen der Familien“, sagt sei. Außerdem ist die Arche ein ausgewiesener Bewegungskindergarten. Jeden Tag – egal bei welchem Wetter – sind die Kinder mindestens eine Stunde draußen, betont Kapeller. Spiele wie Memory werden um Bewegungselemente erweitert. Das gefällt den Schmalenseern, die – wegen der Nähe zum Sportverein – ein besonderes Bewegungskonzept wünschten. „Wir leben das“, sagt Kapeller, die sich über den Zuschlag freut: „Das ist spitzenmäßig.“ Denn die ganze Kita könne von den Sportanlagen profitieren und nutzen – etwa für Ballspiele. „Kinder lieben Ballspiele. Aber unser Gelände in Bornhöved ist zu klein.“ Das wird auf dem Sportplatz in Schmalensee nun kein Problem mehr sein.

nam

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