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Segeberg Es gab erste unbefristete Verträge
Lokales Segeberg Es gab erste unbefristete Verträge
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03:05 22.12.2012
Jörg Hein, Anja Fock, Caroline Heisler, Jolin Wegner, Sandra Zenski und Thorsten Kraeft (v. l.) sind froh über ihre Arbeitsverträge. Mit ihnen freuen sich Landrätin Jutta Hartwieg und die Kreistagspolitiker Heinz-Michael Kittler (Linke), Rudolf Beeth (SPD Quelle: Domann

Welch ein Weihnachtsgeschenk für acht Mitarbeiter des Jobscenters Kreis Segeberg, deren befristete Stellen (von sechs bis 24 Monaten)

auszulaufen drohten: Die Frauen und Männer erhielten unbefristete Arbeitsverträge und unterzeichneten sie gestern im Beisein von Landrätin Jutta Hartwieg und Vertretern verschiedener Kreistagsfraktionen.

Erst am Nikolaustag hatte der Kreistag beschlossen, die Anzahl der kommunalen Stellen im Jobcenter von 36 auf 44 zu erhöhen. Innerhalb von drei Wochen fanden interne Ausschreibung und Auswahlverfahren statt. „Alle Beteiligten haben lösungsorientiert gearbeitet, so dass wir noch vor Weihnachten die gute Nachricht verkünden können“, betonte Michael Knapp, Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Segeberg, und freute sich. So komme er seinem Ziel, einer Befristungsquote von zehn Prozent, näher: „2007 hatten wir noch eine Quote von 40 Prozent. Mit den neuen acht unbefristeten Stellen liegen wir jetzt bei 13 Prozent“, so Knapp. Insgesamt 185 Stellen hat das Jobcenter an den drei Standorten Bad Segeberg, Norderstedt und Kaltenkirchen, die zusammen knapp 15 000 Kunden betreuen. Darunter sind etwa 10 000 erwerbsfähige Menschen. Etwa 3100 Personen konnten in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden. „Das sind knapp 30 Prozent, das ist ein gutes Ergebnis“, sagte Jörg Hein, einer der acht glücklichen Jobcentermitarbeiter. „Ich bin 32 Jahre und habe jetzt meinen ersten unbefristeten Vertrag“, betonte er zufrieden. Nun kann er weiterhin in Norderstedt die Gruppe 50plus betreuen. Auch sein Kollege Thorsten Kraeft freut sich über das „Weihnachtsgeschenk“. „Ich arbeite seit zehn Jahren im Bereich der Eingliederung, war selbst mal 18 Monate arbeitslos“, sagte der 49-Jährige. Er freut sich auch für seine Kunden, die sich nun nicht an ein neues Gesicht gewöhnen müssen.

„Es passte personalwirtschaftlich, außerdem haben wir so unsere Verwaltung demographiefest gemacht“, betonte die Landrätin. Denn falls das Jobcenter irgendwann einmal weniger Mitarbeiter benötigen sollte, könnten sie ohne Probleme in die Kreisverwaltung wechseln. Dort gibt es nun 614,2 kommunale Stellen; der Personalaufwand ist im Haushalt für 2013 mit 29 Millionen Euro veranschlagt.

sd

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