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Segeberg Essenszuschuss abgelehnt
Lokales Segeberg Essenszuschuss abgelehnt
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22:10 11.12.2014
Fredesdorf

Im Sommer werden die Fredesdorfer voraussichtlich das schnelle Internet nutzen können. Die Firma „Unser Ortsnetz“ (UO) realisiert dies derzeit. „Es geht mit großen Schritten voran“, so Bürgermeister Klaus-Peter Waldheuer. Die Baufirma „Fiber4all“ arbeite ausgezeichnet. Mit UO habe er vereinbart, dass die Firma bei der Verlegung der Glasfaserleitungen am Radweg zwischen Fredesdorf und Heiderfeld auch gleich noch eine Stromleitung verlegt. Hintergrund: „Eventuell können wir später, wenn die Gemeindevertretung dies beschließt, Leuchten aufstellen lassen.“

Denn der Radweg sei sehr dunkel — viele Radfahrer würden ihn dann nur mit gemischten Gefühlen nutzen.

Mit der Mehrheit der Stimmen haben die Gemeindevertreter einen Antrag der Kita „Fredesdorfer Mäusekinder“ auf einen Zuschuss von 3600 Euro abgelehnt. Damit sollte die Mittagsverpflegung im Preis von derzeit 2,50 auf 1,50 Euro gesenkt werden. Hintergrund, so die Kita-Leitung: Einige Kinder würden nicht am Mittagessen teilnehmen, weil ihre Eltern das Geld dafür nicht hätten. Einige bekämen von ihren Eltern nicht einmal etwas zu Essen mit. Über dieses Thema habe sich eine sehr kontroverse Diskussion in der Gemeindevertretung entwickelt, so Waldheuer. Die Mehrheit sei der Auffassung gewesen, die Versorgung der Kita-Kinder mit Mittagessen sei nicht Aufgabe der Gemeinde, sondern der Eltern. Der Antrag wurde abgelehnt.

Dafür haben die Gemeindevertreter einstimmig ein Novum beschlossen. Zum ersten Mal seit zehn Jahren ist die Abwassergebühr erhöht worden. Aber nur minimal — von 1,35 auf 1,41 Euro je Kubikmeter. Eine Grundgebühr gibt es überhaupt nicht. Grund für die Erhöhung: Weil sparsam von den Bürgern mit Wasser umgegangen wird und daher weniger Abwasser anfällt, sind die Gebühreneinnahmen rückläufig — bei konstanten Kosten. Das muss nun ausgeglichen werden.

Einstimmig wurde auch der Haushalt 2015 beschlossen. Er schließt mit einem Überschuss von 200 Euro ab. Er sieht Erträge von 381600 und Aufwändungen von 381400 Euro vor. Der Schuldenstand der Gemeinde liegt bei 31000 Euro, die Liquidität bei 296000 Euro. Waldheuer: „Wir stehen nicht schlecht da.“ Da können die Steuer-Hebesätze auch unverändert bleiben.

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