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Segeberg Fahrerteams für 24-Stunden-Rennen von Geschendorf gesucht
Lokales Segeberg Fahrerteams für 24-Stunden-Rennen von Geschendorf gesucht
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19:00 11.03.2019
Die Initiatoren des 24-Stunden-Rennens in Geschendorf haben Verstärkung bekommen. Beim nächsten Rennen wird die zweite Rennleiter-Generation angelernt. Quelle: Petra Dreu
Geschendorf

 Alle zwei Jahre wird aus dem kleinen, beschaulichen Geschendorf eine „Renncity“, und aus der Bolzplatz wird zur Rennpiste mit Boxengasse und Fahrerlager. Vom 9. bis 10. August ist es wieder so weit: Zehn Teams sind eingeladen, 24 Stunden lang ordentlich in die Pedalen ihrer Gokarts zu treten und den „Reggae Racern“ aus Großenbrode den Hattrick zu vermasseln.

Zweimal hintereinander nämlich hat das Team aus Ostholstein bereits gewonnen. 2015 beim 24-Stunden-Rennen und 2017, als zum zehnjährigen Bestehen ein Rennen über 66 Meilen veranstaltet wurde. Die „Reggae Racer“ sind vom ersten Rennen im Jahr 2007 an dabei. Das ging übrigens wetterbedingt als „Schlammschlacht“ in die Renn-Annalen ein. Waren es anfangs noch ausschließlich Erwachsene mit Waden aus Stahl, die als „Reggae Racer“ in die Pedalen traten, sind inzwischen deren Kinder mit unverbrauchter Energie am Start.

Ähnlich sieht es bei der Geschendorfer Rennleitung aus, die sich bei den ersten Ermüdungserscheinungen nicht abgewartet hat, sondern personell dagegen steuert. Mit Erfolg, denn mit Nils Schröder, Jonas Wolf, Till Wacker, Lukas Vedder, Falk Köpke, Jonatan Tiegs und Nici Jornitz wartet bereits die zweite Rennleiter-Generation darauf, dass es endlich losgeht.

Meldeschluss im Juni

Vom 9. August, 17 Uhr, bis zum 10. August, 17 Uhr, werden die Teams des 24-Stunden-Rennens auf der eigens dafür gebauten Rennstrecke in Geschendorf in die Pedalen ihrer Go-Karts treten. Am 30. Juni ist Meldeschluss für die Teams mit maximal 20 Fahrern. Weitere Infos auf Facebook unter 24-Stunden Rennen Geschendorf und telefonisch bei Michael Hiebert unter 01 70/487 59 09.

„Wir sind ganz bewusst auf den Nachwuchs zugegangen“, erzählt Michael Köpke, der zusammen mit seinen Mitstreitern Kai Bembenek, Andreas Weihmann, Ulf Jornitz, Michael Hiebert und Siggi Mesenbrink verhindern wollte, dass es dem 24-Stunden-Rennen so ergeht wie vielem anderen Veranstaltungen, die aus dem Kalender verschwunden sind.

„Irgendwann ist die Luft raus, und dann werden sie eingestellt. Das soll hier bei uns nicht passieren. Unser Nachwuchs-Rennleiter sind voller Tatendrang und neuer Ideen. Wir zeigen ihnen in diesem Jahr, wie es geht und worauf geachtet werden muss. Und wenn sie Hilfe brauchen, werden wir ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ziel aber ist, das sie das Zepter selbst in die Hand nehmen“, sagt Michael Hiebert.

Neben den „Reggae Racern“ aus Großenbrode haben bereits die Teams aus Westerrade, Weede und Geschendorf ihre Teilnahme zugesagt. Eine weitere Mannschaft aus der Nähe von Neumünster will erst noch ihr Gokart auf der Rennstrecke testen. Insgesamt können zehn Teams mitmachen, deren Anzahl 20 Fahrer nicht überschreiten sollte. Noch ist Zeit genug für ein ausgiebiges Training, das für eine Teilnahme unbedingt erforderlich ist.

Während des 24-Stunden-Rennens steht ein Testkart zum Ausprobieren bereit. Es gibt außerdem ein Programm für Kinder, Essen und Getränke zu familienfreundlichen Preisen und eine Tombola. DJ Svenson sorgt für Rennpisten-Musik. Wer sich beim 24-Stunden-Rennen selbst einbringen möchte oder Ideen für andere hat, wird gebeten, sich bei den Organisatoren des Rennens zu melden.

Petra Dreu

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