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Fahrzeugtaufe als Dankeschön: Schnelles Internet für Strukdorf

Strukdorf Fahrzeugtaufe als Dankeschön: Schnelles Internet für Strukdorf

WZV belohnt Gemeinde dafür, dass im sogenannten „Cluster 7“ genügend Anträge für den Breitbandausbau zusammengekommen sind – Weitere Gemeinden sollen jetzt folgen.

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Für soviel Engagement bei der Werbung für den Breitbandausbau wurde die Gemeinde belohnt: Der Kabelauslieferer heißt nun „Strukdorf“. Bürgermeister Götz Leonhardt und WZV-Chef Jens Kretschmer enthüllten den Schriftzug auf dem Fahrzeug.

Quelle: Fotos: Domann

Strukdorf. Im Südosten des Kreises Segeberg gehören die orangefarbene Wertstofftonnen seit einigen Wochen zum Straßenbild. Sie werden jedoch nicht als Mülltonne genutzt, sondern als Werbefläche für den Ausbau des Breitbandnetzes, den der Wege-Zweckverband derzeit vorantreibt. Jeder Haushalt, der einen Vertrag unterschrieben hat, konnte sich eine Tonne in den Vorgarten stellen und so für das Glasfaserkabel werben. Mit Erfolg, denn in den sechs Gemeinde, Geschendorf, Klein Gladebrügge, Pronstorf, Rohlstorf, Westerrade und Strukdorf, die zum Cluster sieben gehören, ist die notwendige Anzahl an Verträgen zusammengekommen.

LN-Bild

WZV belohnt Gemeinde dafür, dass im sogenannten „Cluster 7“ genügend Anträge für den Breitbandausbau zusammengekommen sind – Weitere Gemeinden sollen jetzt folgen.

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„Es drückt unsere Verbundenheit aus. Die Gemeinde fährt nun für alle sichtbar durch den Kreis.“ Jens Kretschmer, WZV-Chef

1066 Verträge waren nötig, sogar 1124 Haushalte haben sich für eine schnelle Internet-Anbindung entschieden. Nun finden Tonnenpartys in den Gemeinden statt, um die Tonnen gegen eine Grillwurst und einen möglichen Gewinn zu tauschen. So auch in Strukdorf, wo die Freiwillige Feuerwehr die Ausrichtung der Party übernommen hatte. Da die Strukdorfer besonders gut organisiert und sehr engagiert waren, hatte der WZV zusätzlich zur Tonnenparty noch eine Überraschung für die Gemeinde parat: eine Fahrzeugtaufe. WZV-Chef Jens Kretschmer und Strukdorfs Bürgermeister Götz Leonhardt enthüllten den Schriftzug „Strukdorf“ an der Front des Kabelausliefer-Fahrzeuges und ließen anschließend Sekt aus Gläsern darüber laufen.

„Solche Fahrzeugtaufen machen wir seit zwei Jahren. In der Regel erhält ein Fahrzeug den Namen einer Gemeinde, wenn diese Geburtstag feiert“, erklärte Kretschmer. Das sei in Strukdorf zwar nicht der Fall, jedoch sei man so beeindruckt vom Engagement der Einwohner bezüglich der Breitbandversorgung gewesen, dass man sich für die Taufe entschieden habe. Gleich beim ersten Infotermin hätten 27 Haushalte einen Vertrag mit dem WZV abgeschlossen. Nun sind es 87 der 100 Haushalte, die im kommenden Jahr auf das schnelle Glasfasernetz umsteigen werden. Das getaufte Fahrzeug gehöre weder der Gemeinde, noch kämen mit dem Schriftzug Kosten auf sie zu. „Es drückt unsere Verbundenheit mit Strukdorf aus, nun wird die Gemeinde für alle sichtbar durch den gesamten Kreis fahren“, so Kretschmer.

Bürgermeister Leonhardt bedankte sich für die gelungene Überraschung, die produktive Zusammenarbeit mit dem WZV und bei der Feuerwehr, die für den geselligen Dorfabend sorgte.

Mit den Bauarbeiten kann vermutlich zum Spätherbst begonnen werden, im Sommer 2017 ist dann das schnelle Netz nutzbar. 5,5 Millionen Euro betragen die Nettokosten für die Bauarbeiten. Außerdem plant der WZV den Breitbandanschluss des Clusters acht, zu dem die Gemeinden Travenhorst, Krems II, Bahrenhof, Bühnsdorf und Heidmühlen gehören sowie weit entfernte Ortsteile der Gemeinden Wensin, Glasau, Seedorf, Pronstorf, Rohlstorf, Boostedt und Latendorf.

Silvie Domann

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