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Segeberg Fall Teresa: Urteil angefochten
Lokales Segeberg Fall Teresa: Urteil angefochten
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20:37 13.10.2017
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Bad Segeberg/Sülfeld

Das Drama um die tote Teresa, deren Leiche im Oktober 2015 an einer Sülfelder Bushaltestelle gefunden worden war, könnte jetzt vor dem Bundesgerichtshof weitergehen. Wegen des Totschlags durch Unterlassen war die 29-jährige Mutter des neugeborenen Mädchens am 4. Oktober vom Landgericht Kiel zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt worden. Wie der NDR gestern meldete, hat die Bad Segeberger Anwältin der aus Eritrea stammenden Frau jetzt Revision gegen das Urteil eingelegt. Sie hatte bereits in ihrem Plädoyer bestritten, dass die Frau den Tod ihres Kindes billigend in Kauf genommen habe. Nach Ansicht der Juristin sei die 29-Jährige steuerungs- und damit schuldunfähig gewesen. Das Gericht kam jedoch zu einem anderen Ergebnis: Die Frau hatte es sehr wohl in ihrer Hand, ihr Neugeborenes zu retten. Der Bundgerichtshof soll jetzt prüfen, ob der Strafkammer Rechtsfehler unterlaufen sind.

LN

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