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Segeberg Falsche Ermittler am Telefon
Lokales Segeberg Falsche Ermittler am Telefon
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19:00 08.04.2016
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Henstedt-Ulzburg

Die Polizei warnt vor falschen Ermittlern am Telefon. Bei den Beamten in Henstedt-Ulzburg haben sich mehrere ältere Menschen gemeldet, die von Unbekannten berichteten, die sich am Telefon als Kriminalbeamte ausgegeben hatten.

Der Anrufer berichtete von Einbrüchen und Überfällen auf ältere Leuten in der Nachbarschaft. Sogleich erkundigte sich der vermeintliche Polizist nach verdächtigen Beobachtungen und ergänzte seine Ausführungen um erfundene Vorkommnisse, wie einen Überfall auf eine ältere Frau, welche mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste, teilt die Polizei mit. Bei skeptischen Nachfragen untermauerte der Anrufer seine Identität, gaukelte eine fiktive telefonische Erreichbarkeit vor gab den angeblichen Namen seines Vorgesetzten an. Im weiteren Gespräch verbreitete der Anrufer gezielt Angst und erzählte seinen Opfern, dass sich ihre Namen auf einer ihm vorliegenden Liste möglicher Einbruchsziele befänden. Unter dem Vorwand der Prävention stellte er gezielt Fragen zu Wertsachen im Haus und deren Aufbewahrung. Auch versuchte die männliche Stimme Informationen zu Bankverbindungen und Girokonten zu erlangen.

Die Polizei mahnt: „Achtung, es handelt sich bei derartigen Anrufen niemals um einen echten Polizisten!“ Kriminelle versuchten so, potentielle Opfer ausfindig zu machen. Geben die Angerufenen Auskunft über Wertsachen und Gewohnheiten, wissen die Täter, wo und wann sich ein Einbruch lohnen könnte.

Grundsätzlich sollten am Telefon keine Auskünfte zu Wertgegenstände, Sicherungseinrichtungen, Abwesenheiten, Anzahl der Bewohner, Hunde, Bankverbindungen oder sonstige personenbezogene Daten preisgeben. Falls möglich, sollte die Rufnummer des Anrufers notiert und die „echte“ Polizei informiert werden.

In den bekanntgewordenen Fällen wurden die Angerufenen im Laufe des Telefonates misstrauisch und verständigten die Polizei.

LN

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