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Segeberg Familienfest bringt neues Leben in den Arko-Wald
Lokales Segeberg Familienfest bringt neues Leben in den Arko-Wald
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22:32 20.06.2016
Die Pfadfinder vom Stamm Aakster hatten zum Stockbrotbacken geladen. Quelle: Fotos: Dreu
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Wahlstedt

„Viele Wahlstedter wissen gar nicht, in welch schöner Umgebung sie wohnen“, ist Günther Klingner, Leiter des Familienzentrums Wahlstedt, überzeugt. Er hatte sich das Ziel gesetzt, den Familien den Arko-Wald ans Herz zu legen. Dafür, dass beim Waldfest keine Langeweile aufkam, hatte er gesorgt und gleich mehrere Kooperationspartner mit ins Boot geholt.

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Stockbrotbacken, Lagerfeuer, Kinderspiele: Viele Besucher beim Waldfest des Familienzentrums Wahlstedt.

Die Pfadfinder vom Stamm Aakster hatten jede Menge Stockbrotteig mitgebracht und ein Lagerfeuer entfacht, an dem Kinder und Erwachsene mit und ohne Behinderungen Platz genommen hatten. Die Evangelische Jugend stellte ihr künstlerisches Talent beim Kinderschminken unter Beweis. Wohl deshalb waren es viele rosafarbene Märchenprinzessinnen, die sich bei den Holstein Cowboys in weniger prinzessinnenhaften Fähigkeiten übten. Bei den Cowboys zeigte ihnen Conny Wicht, wie sich mit einem Lasso ein Pferd einfangen lässt. Dass das Pferd bewegungsunfähig und aus Holz mit nur noch einem halben Kopf war, war dabei unwichtig. Ein paar Meter weiter hockte Fahrenkrugs Bürgermeister Rolf-Peter Mohr vor einem Tisch mit Holztafeln, die das Konterfei der vier Dalton-Brüder Robert Rennick (Bob), Grattan Hanley (Grat), William Marion (Bill) und Emmett zierten, die einst als Vorlage für die Lucky-Luke-Comics gedient hatten. Bei ihnen versuchte auch die vierjährige Miley ihr Glück, die zur Belohnung für ihre Treffsicherheit einen Button geschenkt bekam, der sie jetzt als „Holstein Cowgirl“ ausweist.

Das war jedoch noch nicht alles, was Günther Klingner für das Waldfest des Familienzentrums gefunden hatte. Für die süßen Leckereien hatte das Netzwerk Inklusion gesorgt, das viele Kuchen mitgebracht hatte, die in der Waldluft nochmal so gut geschmeckt haben. Wer es lieber deftiger mochte, fand in knackiger Grillwurst etwas für seinen Geschmack. Auch der Kindergarten der Lebenshilfe beteiligte sich mit verschiedenen Aktionen. Aus Gras, Moos und weiteren Naturmaterialien wurden Waldfundbilder kreiert. An einem weiteren Stand wurde Speckstein geschliffen und sogar Gold geschürft. Viele Handzettel hatte Klingner in Kindergärten und Grundschulen verteilt, um für das Waldfest zu werben. Die vielen Besucher gaben ihm Recht: „Das schreit geradezu nach einer Wiederholung.“

 pd

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