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Segeberg Feier für den guten Jahrgang der Landwirte
Lokales Segeberg Feier für den guten Jahrgang der Landwirte
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22:21 28.06.2013
Ein „sehr guter Jahrgang“, urteilten die Prüfer über die Nachwuchs-Landwirte. 40 Prozent der jungen Leute kommen gar nicht aus der Landwirtschaft, haben aber trotzdem sehr gute Berufsmöglichkeiten. Quelle: Foto: Glombik
Wensin

Landwirtschaft hat auch goldenen Boden — jedenfalls für die jungen Leute, die Donnerstagabend bei der Freisprechungsfeier für den Beruf Landwirt dabei waren. Für sie sollte es kein Problem sein, eine Anstellung zu finden, auch wenn sie selbst von ihren Familien keinen Hof übernehmen können.

Der Vizepräsident der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, Hans-Caspar Graf zu Rantzau, betonte in seinem Grußwort bei der Freisprechungsfeier im Alten Speicher von Wensin, dass rund 40 Prozent der Auszubildenden im Beruf der Landwirte mittlerweile gar nicht mehr aus der Landwirtschaft kämen. Die Ausbildungszahlen seien hier nach wie vor erfreulich hoch. Schließlich seien nur noch rund zwei Prozent der Erwerbsbevölkerung bundesweit in der Landwirtschaft tätig.

Zu Rantzau rief in seinem Grußwort die neuen Absolventen dazu auf, Botschafter für die „Grünen Berufe“ zu sein. Die Prüfer seien mit den Ergebnissen der Jung-Landwirte sehr zufrieden gewesen, bemerkte gegenüber den LN auch Heino Burmeister von der Landwirtschaftskammer. So habe es zahlreiche Einser- und Zweier-Abschlüsse gegeben. Viele erfolgreiche Prüflinge wollten sich weiter qualifizieren und studieren.

Zu Rantzau erwähnte auch, dass die Landwirtschaftskammer auf ihrer Internetseite jetzt eine neue Ausbildungsplattform geschaffen habe, um ihr vielfältiges Ausbildungsangebot noch besser nach außen vermitteln zu können. Betriebe können sich und ihre Ausbildungsplätze jetzt gezielter präsentieren. Übrigens: In ihrem gesellschaftlichen Ruf rangiere der Beruf des Landwirts jetzt gar vor dem Beruf des Polizisten oder des Rechtsanwaltes.

Die Namen der Absolventen aus Segeberg und Stormarn
Berufsabschlussprüfung als

Landwirt oder -wirtin:


Jasper Beerbaum, Grapzow; Jan Georg Biss, Dodau; Florian Bock, Steinbek; Jan Böhmker, Pöhls; Martin Eberhardt, Tensfeld; Lutz Elbers, Hoisdorf; Steffen Gerdt, Gönnebek; Melanie Gerken, Klein Schenkenberg; Julia Göttsche, Neumünster; Anneke Haack, Schmalfeld; Jan Haeger, Bad Oldesloe; Hendrik Heisch, Bimöhlen; Thorben Hischer, Lübeck; Tim Kerkow, Struvenhütten; Bosse Klepper, Ellerau;

Eileen Sophie Körting, Westerau; Ronny Laffin, Neu Thulendorf; Benjamin Lamp, Schwartbuck; Torben Langeloh, Ellerbek; Fabian-Simon Ludwig, Rehburg-Loccum; Christof Lütje, Quaal; Jan Niemeyer-Reeckmann, Elmenhorst; Dennis Offen, Mönkhagen; Matthias Otte, Bönebüttel; Ole Prahl, Pölitz; Tyll Pritschau, Westerrade; Lucas Quäschning, Sarau; Chris Marcel Reinfeldt, Nehms; Lena Röhrßen, Hamburg; Philipp Rügge, Hessisch Oldenburg; Torben Steinkamp, Schillsdorf; Julian Freiherr von Rotsmann, Norderstedt; Christopher Wagner, Rümpel; Elisabeth Weilandt, Fehmarn; Björn Wischmann,Tangstedt; Joachim Wohler, Fehmarn; Simon Wriggers, Ahrensburg


Die Prüfungsbesten:


1. Lehrjahr, Jan Haeger, Bad Oldesloe;

1. Lehrjahr, Christopher Wagner,

Rümpel;

1. Lehrjahr, Melanie Gerken,

Klein Schenkenberg;

Die drei Jahrgangsbesten hatten jeweils einen hervorragenden Zensurenschnitt von 1,25, 1,37 und 1,38. Die drei Junglandwirte wollen auch nach ihrer praxisnahen Ausbildung nicht sofort den Beruf des Landwirts ausüben, sondern streben wie viele andere erfolgreiche Absolventen einen Fachhochschulabschluss an.

wgl

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