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Segeberg Ferienspaß: Die Wibo-Familie im Jugend-Zeltlager Wittenborn
Lokales Segeberg Ferienspaß: Die Wibo-Familie im Jugend-Zeltlager Wittenborn
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20:10 31.07.2018
Die Zeltgemeinschaft: Zur Familie auf Zeit werden Betreuung und jeweils zehn Mädchen oder Jungen im gleichen Alter, die sich ein Zelt teilen. Quelle: Fotos: Hiltrop
Wittenborn

„Sorry“ steht in bunten Buchstaben auf dem Plakat, auf dem sich die Zeltgemeinschaft von Betreuer Hanno und „Rabbel“, der eigentlich Tim heißt, verewigt hat. „Wir haben sie gestresst“, sagt einer der Jungen aus der Runde reumütig. Sich vertragen gehört zum Zeltlager ebenso wie Heimweh. Auch das kommt vor. „Bei manchen reicht dann die Stimme von Mama am Telefon – bei anderen nicht“, sagt Mara Brüggmann. Sie leitet das derzeitige Ferienlager unter dem Motto: „Wibo La Grimm“. Drei Kinder hat die Sehnsucht so gequält, dass es vorzeitig nach Hause ging. Für die anderen wird die Zeltgemeinschaft zwei Wochen lang zur Familie.

Bei vielen Segeberger weckt der Name „Wibo“ Erinnerungen. Selbst Betreuer waren als Kinder schon auf dem Jugend-Zeltplatz Wittenborn. 70 Jahre Sommerferien am Mözener See – das ist immer wieder aufs Neue zwei Wochen Spiel und Spannung für jeweils 120 Jungen und Mädchen.

Dann ist Gruppen-Wechsel. Für die jeweils 120 Jungen und Mädchen im Alter zwischen acht und 14 geht es um den gemeinsamen Spaß. Damit der nicht aus dem Ruder läuft, sind 20 Betreuer zur Stelle, geben Anregungen, leiten an, arbeiten mit ihnen an Das-unternehmen-wir-heute-Plänen.

Die Tage sind locker getaktet: Sieben Uhr wecken, acht Uhr Frühstück, zwölf Uhr Mittagessen, danach bis 14 Uhr Pause. Abendbrot um 18 Uhr. Das Programm dazwischen: abwechslungsreich. Beliebtestes Spiel: „Der Pott ist wech“, eine Art Versteckspiel. Und auch der Klassiker Nachtwanderung zieht heute noch. Zum Chillen ist die Hörspielstation besonders gefragt.

Am Vertrauenspfad werkelt Zeltteam fünf gerade an einem Katapult, Völkerball fängt später an. Nur Grillen und der Karl-May-Besuch fallen wegen des Wetters aus. Doch Action gibt es genug: im Schlamm am „Delta“ buddeln, Disco, Kanufahren, Spiele und vieles mehr – bis allabendlich die Titelmelodie von Paulchen Panther zum Abpfiff über dem Platz erklingt.

„Der Wald, der See, das Lager und neue Freunde rufen – so einmaligen Urlaub kann man woanders nicht buchen“, heißt es im Zeltlagerlied. Spaß, den haben auch die Betreuter, weiß Mara Brüggmann:

„Viele sind selbst schon als Kinder hier gewesen. Ich auch. Es ist schön, wenn Erinnerungen wach werden.“

Von Heike Hiltrop

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