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Segeberg Fettbrand weitet sich aus: Großeinsatz für die Wehren
Lokales Segeberg Fettbrand weitet sich aus: Großeinsatz für die Wehren
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19:14 20.06.2016
Zu heiß gewordenes Fett hatte in der Wulfsfelder Dorfstraße schlimme Folgen: 75 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Polizei waren vor Ort. Die Wehr rettete vier Hunde. Quelle: Fotos: Petra Dreu

Wie gefährlich ein Fettbrand sein kann, zeigen die Freiwilligen Feuerwehren regelmäßig bei Vorführungen. In Wulfsfelde wurde ein solcher Fettbrand am Montagvormittag zur Realität, und er hat die Mieter in dem Haus zunächst wohnungslos gemacht. Zwei Menschen erlitten leichte Rauchgasvergiftungen.

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Zu heiß gewordenes Fett hatte in der Wulfsfelder Dorfstraße schlimme Folgen: 75 Feuerwehrleute und Einsatzkräfte des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Polizei waren vor Ort. Die Wehr rettete vier Hunde.

„Die Bewohner hatten

sich bereits allein in Sicherheit gebracht. Wir haben ihre Hunde aus der Wohnung geholt.“Sönke Möller, Feuerwehr Strukdorf

Die Bewohner einer Wohnung im Erdgeschoss hatten selbst noch Löschversuche unternommen, doch die führten nicht mehr zum Erfolg. Die Flammen schlugen so hoch aus dem Topf auf dem Herd, dass sich das Feuer über die Dunstabzugshaube seinen Weg in die Zwischendecke gesucht hatte. Das habe bei alten Gebäuden meistens verheerende Folgen, sagte ein Feuerwehrsprecher, so auch in dem Mehrfamilienhaus, das auf 100 Jahre geschätzt wird.

Es war zwölf Uhr mittags, als der Notruf in der Feuerwehr-Leitstelle in Norderstedt einging. Ein Küchenbrand im Erdgeschoss eines Mehrfamilienhauses in der Dorfstraße wurde gemeldet. Die Leitstelle löste „Feuer groß“ aus, woraufhin alle Wehren des Bereichs IV (Geschendorf, Westerrade, Strukdorf, Wulfsfelde-Reinsbek, Eilsdorf und Strenglin-Pronstorf), beide Einsatzleitwagen des Amtes-Trave-Land, die Gefahrguterkundung und die Feuerwehren aus Tankenrade und Cashagen nach Wulfsfelde eilten. Insgesamt 75 Feuerwehrleute waren schließlich im Einsatz.

Beim Eintreffen der ersten Feuerwehrleute hatten sich die beiden Bewohner bereits in Sicherheit gebracht, ihre drei Hunde jedoch waren noch in der Wohnung. „Die Atemschutzgeräteträger, die zuerst vor Ort waren, haben die Hunde aus der brennenden Wohnung geholt. Einen weiteren Hund haben sie aus einer der anderen Wohnungen befreit“, erläuterte Sönke Möller, Sprecher des Kreisfeuerwehrverbandes, der mit der Feuerwehr Strukdorf selbst im Einsatz war.

Während sich die Rettungskräfte des DRK um die beiden Bewohner kümmerten, die offenbar leichte Rauchvergiftungen erlitten hatten, rückten die Feuerwehrleute mit Wasser, das aus dem nahe gelegenen Feuerlöschteich und einem Hydranten entnommen wurde, gegen die Flammen vor. Als der Brand gelöscht war, kontrollierten sie mit der Wärmebildkamera des Amtes-Trave-Land, ob sich noch weitere Glutnester in der Zwischendecke befanden oder sich inzwischen einen anderen Weg im Mehrfamilienhaus gesucht hatten.

Erstaunlich war die große Anzahl der 75 verfügbaren Feuerwehrleute. Markus Döring vom Einsatzleitwagen jedoch schränkte ein: „Die Erstbesatzung war knapp, die meisten kamen nach und nach.“ Um 14.30 Uhr war der Einsatz zu Ende. Lediglich die Wehren aus Geschendorf und Wulfsfelde blieben zum Belüften der Wohnungen vor Ort. Die Höhe des Sachschadens stand gestern noch nicht fest.

Petra Dreu

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