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Segeberg Feuer und Flamme: Dorffest Todesfelde im Zeichen der Ringe
Lokales Segeberg Feuer und Flamme: Dorffest Todesfelde im Zeichen der Ringe
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21:14 21.03.2016
„Tanzen verbindet“, lautete der Streifzug über alle fünf Kontinente mit den Country Linedancer Todesfelde (Leitung: Petra Jäger, Petra Schmuck).

Nein, in „Deathfield“ schreckt man vor keiner Peinlichkeit zurück, wenn es darum geht, die Todesfelder zu unterhalten. Wenn es darum geht, einen möglichst schrägen Programmpunkt für das traditionelle Dorffest auf die Beine zu stellen, sind alle dabei. Oscars à la Hollywood wurden hier schon verliehen, Anker gelichtet, und eine Zirkusmanege hat der Kulturausschuss mit tatkräftigen Helfern aus dem Tanzparkett im Gasthof „Zur Eiche“ gemacht. In diesem Jahr nun war man Feuer und Flamme in Todesfelde für die Olympiade. Moderation: Doris Schümann und Holger Böhm — mal in Stars and Stripes, mal als Olympia und Cäsar. Zum Warm-up gab es ordentlich Tschingderassabum vom Feuerwehrmusikzug Todesfelde, der erst im vergangenen Jahr sein 60-jähriges Bestehen feierte.

Neben Tränen, Jubel und Tschingderassabum ging es bei der 48. Auflage olympisch zu / Kulturausschuss, Helfer und Akteure hatten sich wieder mächtig ins Zeug gelegt.

„Kenndedy sagte mal: ,Ich bin ein Beriner. Ich sage: Ich bin Todesfelder!“ Gabi Nemeth, SG Todesfelde/Leezen

Dann wurde es „sportlich“, etwa mit dem musikalischen Vierkampf der Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten Sonnenblume und den Country Linedancern, die tänzerisch über alle fünf Kontinente reisten.

Die legendäre letzte Fahrt des Cool-Running-Bobs „Jamaica III“ wurde von Todesfeldes Honorationen so kraft- und hingebungsvoll nachgestellt, dass eine Bierbank, die den Todesfelder Doppelvierer mit Steuermann darstellen sollte, unter der Belastung zusammenbrach.

Bürgermeister Mathias Warn ging mit einer politischen Rede der etwas anderen Art auf Medaillenkurs, und die Feuerwehr sparte als gesetzter Unterhaltungsfavorit nicht mit Zotigem. Der Chor musste krankheitsbedingt absagen, aber dafür konnte Gemeindevertreter Karl-Heinz Ziegenbein zum 70. Geburtstag gratuliert werden.

Und selbst der Sportplatztribüne, dem Todesfelder Jahrhundertbauwerk, wurde in einer bühnentauglichen Version und unter Teilnahme vieler, die mit angepackt hatten, gehuldigt. Auf dem Siegertreppchen der Deathfield Olympics stand zum Schluss jedoch Gabi Nemeth, die Handballtrainerin des Oberligisten SG Todesfelde/Leezen, die erst unlängst ihren Rückzug angekündigt hatte. Mit einem großen Dank an sie für 17 Jahre bei der SG ging das „Sportprogramm“ zu Ende.

„Ein großer Mann, Kennedy, sagte einmal: Ich bin ein Berliner. Ich sage: Ich bin Todesfelder!“, konterte sie unter Tränen, während das Publikum jubelte. Das olympische Feuer brannte noch eine ganze Zeit weiter, dazu heizte DJ Dieter ein.

Von Heike Hiltrop

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