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Segeberg Feuerwehr-Förderverein nahm alle Hürden
Lokales Segeberg Feuerwehr-Förderverein nahm alle Hürden
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20:26 08.10.2016

Der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Bad Segeberg e.V. hat seine Gemeinnützigkeit für die nächsten fünf Jahre vom Finanzamt bescheinigt bekommen. Das teilte der erste Vorsitzende Oliver Schulz in einer Pressemitteilung mit. So sind alle Hürden bei dem am 9. Februar 2015 gegründeten Verein genommen. Er könne nun seine Arbeit „zum Wohle der Segeberger Wehr im vollen Umfang wahrnehmen“, ergänzte Bad Segebergs Wehrführer Mark Zielinski, der auch zweiter Vorsitzender ist.

Begonnen hatte alles 2014 mit dem Bestreben der Landesregierung, die Kameradschaftskassen der Freiwilligen Feuerwehren unter kommunale Aufsicht zu stellen. Damals gab es darüber großen Unmut und Diskussionen. Im Juli 2016 wurde mit der Änderung des Brandschutzgesetzes der Schlussstrich gezogen.

Bürokratische Mehrbelastung werden beim Führen der Kameradschaftskasse die Folge sein, prophezeien die Ehrenamtler. Es bleibe abzuwarten, welche „Überraschungen in der praktischen Durchführung“ die neue Satzung zur Kameradschaftskasse, die durch das Innenministerium bekannt gegeben wurde, beinhalte, gab der Wehrführer noch zu bedenken.

Daher sei die Entscheidung nach wie vor richtig, den Förderverein gegründet zu haben. Ihm gehören heute schon über 250 Mitglieder an, berichtete Schatzmeisterin und Steuerberaterin Yvette Haaks, die auch die erste Abrechnung des Vereins dem Finanzamt übergab. „Wir sind somit in der Lage, Spendenbescheinigungen für den Jahresbeitrag unserer Mitglieder und die Spenden selbst auszustellen. Auch wer kein Mitglied ist und einmal spenden möchte, ist herzlich willkommen und bekommt natürlich auch eine Spendenbescheinigung.“

Ein als gemeinnützig anerkannter Förderverein neben der Kameradschaftskasse sei „unter den künftigen rechtlichen Rahmenbedingungen die perfekte Ergänzung für uns in Bad Segeberg“,ergänzte Michael Wolf, Beisitzer im Vorstand und Rechtsanwalt. Während die veränderten Rahmenbedingungen eine Verwendung aus Mitteln der Kameradschaftskasse auf den Verwendungszweck der Kameradschaftspflege einschränkten, sei es im Förderverein möglich, die Mittel auch für die Jugendarbeit oder die Gesangs- und Kabarettgruppe zu verwenden.

Werben will der Förderverein auf einem Stand beim Kartoffelfest in der Hamburger Straße am Sonntag, 9. Oktober. Dort werde man die Öffentlichkeit rund um die Feuerwehr informieren. Zum Einsatz komme auch der neue Anhänger für Präventions- und Informationsaufgaben. Dieser wurde aus einem Fördertopf des Landesfeuerwehrverbandes und einem Zuschuss des Fördervereines voll finanziert. Das sei ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Brandschutzerziehung in Kindergärten und Schulen der Kreisstadt, sagte der stellvertretende Wehrführer Axel Pottkamp.

LN

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