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Segeberg Feuerwehren aus zwei Kreisen übten Ernstfall
Lokales Segeberg Feuerwehren aus zwei Kreisen übten Ernstfall
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11:28 09.06.2016
Dunkle Plastiktüten hatten die Atemschutzgeräteträger übergezogen, um schlechte Sicht zu simulieren.

Eine heikle Ausgangslage für die Feuerwehren aus Schmalensee, Stocksee, Belau und Kalübbe, die in einer kreisübergreifenden Übung von der Führungsgruppe der Feuerwehr Bornhöved unterstützt wurden. Um 19.25 Uhr wurde Alarm für die angekündigte Feuerwehrübung ausgelöst, mit der die Wehren die Zusammenarbeit mit den Kollegen aus dem Kreis Plön vertiefen wollten. Die Einsatzleitung lag bei Schmalensees Wehrführer Volker Kay.

Feuerwehrleute aus Schmalensee, Stocksee, Belau, Kalübbe und Bornhöved testeten die Zusammenarbeit.

Noch bevor die erste Wehr angerückt war, hatten sich Ricarda Brandt (26) und Rebecca Johannsen (32) mit ihren Gartenstühlen den besten Aussichtsplatz gesucht. Nicht schlecht staunten die beiden Frauen, als die Atemschutzgeräteträger mit schwarzen Plastiktüten auf dem Kopf in der Scheune nach den fünf vermissten Personen suchen mussten. Die Tüten hatten einen einfachen Grund: „Wir können in der Scheune keinen Rauch erzeugen. Die Tüten dienen dazu, ihre Sicht zu behindern“, erläuterte Christian Detlof, Sicherheitsbeauftragter der Schmalenseer Feuerwehr. Wehrführer Volker Kay war mit dem Verlauf der Übung zufrieden, die um 20.37 Uhr beendet wurde. Erschrocken zeigte sich Detlof darüber, dass jede Wehr im Schnitt nur zehn Einsatzkräfte mitgebracht hatte. Detlof: „Abends sollte mehr Personal vorhanden sein.“

 pd

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