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Segeberg Feuerwehren peilen beim Lauf um den See Teilnehmerrekord an
Lokales Segeberg Feuerwehren peilen beim Lauf um den See Teilnehmerrekord an
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23:15 13.09.2013

Drei Startschüsse auf einmal: Am Sonntag, 15. September, geht es um 10.30 Uhr in Klein-Rönnau am Ehrenmal, am Feuerwehrgerätehaus in Stipsdorf und zeitgleich am Ufer des Segeberger Sees an der Backofenwiese in Bad Segeberg los mit dem zehnten Segeberger Feuerwehr-Spendenlauf rund um den Segeberger See. Um die Attraktivität der Veranstaltung weiter zu steigern haben die Veranstalter einige Veränderungen eingeführt.

Die gerade für die Jugendfeuerwehren beliebte kurze Laufstrecke wurde wieder an das Westufer des Großen Segeberger Sees verlegt. Die Streckenlänge von 3,2 Kilometer ist für nicht so geübte Läufer ideal. Die Mitglieder der Jugendfeuerwehren werden in zwei Altersgruppen eingeteilt und gesondert gewertet.

Zusätzlich zu der langen Strecke von 9,5 km gibt es nun eine mittlere Strecke von 5,4 km, die auch als Walkingstrecke absolviert werden kann, teilt die Kreisfeuerwehr mit. In den vergangenen neun Jahren seit der Wiederbelebung des sportlichen Feuerwehr-Ereignisses am Großen Segeberger See absolvierten insgesamt mehr als 1000 Feuerwehrleute aus dem Kreis das Sportangebot. In diesem Jahr soll die Teilnehmerzahl durch die Ausweitung des Angebotes „getoppt“ werden. Leider war ein Rekord im vergangenen Jahr aufgrund des einsetzenden Starkregens zu Beginn des Laufes nicht gelungen.

Mitmachen dürfen an der Veranstaltung alle aktiven Mitglieder und Ehrenmitglieder der Feuerwehren des Kreises Segeberg und die Mitglieder der Jugendfeuerwehren.

„Fit for Fire“ heißt es für die rund 4 200 aktiven Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren im Kreis Segeberg. Kreiswehrführer Rolf Gloyer sagt, dass den Einsatzkräften neben technischem und taktischem Wissen und Können „vor allem körperliche und seelische Belastbarkeit“ abverlangt werde. Der Kreisfeuerwehrverband Segeberg sehe sich hier besonders in der Pflicht die Fitness und Konstitution der Ehrenamtlichen zu fördern und auszubauen. Letztlich müsse sich aber auch jede Kommune ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den für sie ehrenamtliche tätigen Feuerwehrfrauen und -männern bewusst sein und entsprechende Projekte unterstützen. Gloyer: „So können wir alle dazu beitragen, dass unsere Einsatzkräfte unbeschadet aus einem Einsatz zurückkehren.“ Schließlich werden in bestimmten Situationen Feuerwehrleute bis an das Limit ihrer körperlichen Leistungsreserven gefordert.

Zwar muss sich jeder Träger einer Schutzausrüstung regelmäßig dem sogenannten „G 26 Gesundheitscheck“ unterziehen, Dieser bestimme jedoch nicht die tatsächliche Leistungsfähigkeit, kritisieren Fachleute. Bei einem Einsatz seien Feuerwehrleute, bepackt mit ihrer insgesamt 25 Kilogramm schweren Ausrüstung, Temperaturen von bis zu 400 Grad ausgesetzt. Eine Studie ermittelte, dass viele Einsatzkräfte dabei — auch wenn es ihnen selbst gar nicht auffalle — an ihre konditionellen Grenzen stoßen oder diese sogar überschreiten. Der Segeberger Feuerwehrlauf sei neben anderen sportlichen Aktivitäten eine wichtige Veranstaltung zur Förderung der Konstitution der aktiven Feuerwehrmitglieder. red

• Infos zur Veranstaltung auf der Website des Kreisfeuerwehrverbandes (www.kfv-segeberg.org) oder per Email über die Geschäftsstelle (g.turtun@kfv-segeberg.org).

LN

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