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Segeberg Feuerwehrhaus wird eine Million Euro teurer
Lokales Segeberg Feuerwehrhaus wird eine Million Euro teurer
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20:58 09.02.2018
Eine 3D-Ansicht des geplanten Feuerwehr-Neubaus an der Hermannstädter Straße in Trappenkamp. ANSICHT: ARCHITEKTURBÜRO FEDDERSEN
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Trappenkamp

Bei der Vorstellung der Planungen vor knapp einem Jahr war noch von 2,2 Millionen Euro die Rede gewesen. „Die Feuerwehr hat die Personenzahl erhöht“, begründet Block. „Wir planen kein Gebäude für die nächsten zwei Jahre, sondern für die nächsten Jahrzehnte.“

Zunächst war das Gebäude für 80 Einsatzkräfte vorgesehen, darunter 20 Frauen. „Da haben wir nochmal draufgesattelt“, erklärt Bürgermeister Harald Krille. Der Sanitärbereich für die Frauen wurde zudem vergrößert in den Planungen. Auch die Jugendwehr soll einen eigenen, kleinen Bereich erhalten – so wie sie ihn auch jetzt im Gebäude am Ostlandplatz hat.

Durch mehr Personen steigt auch der Bereich an anderer Stelle für Schulungsräume etwa. Auch ein Technikraum kommt dazu, außerdem wird die Heizung teurer, da die bestehende Fernwärmeleitung auf dem Gelände defekt ist. „Das kostet allein 100000 Euro“, so der Bürgermeister. „Außerdem laufen uns die Baukosten davon.“ Auch wenn die Zinsen günstig seien. Bereits vor der neuen Kostenaufstellung sei man davon ausgegangen, dass es nicht bei 2,2 Millionen Euro bleiben werde. „Wir waren von 2,6 Millionen ausgegangen“, sagt Krille. Man wolle sich auch nochmal mit der Feuerwehr in Verbindung setzen, ob es nicht doch noch Einsparpotenzial gibt.

Bauausschussvorsitzender Block beruhigt: „Entscheidend ist am Ende die Ausschreibung.“ Hier hofft er wohl noch auf Einsparungen. Auch die Höhe der Förderung müsse abgewartet werden.

Die Förderkulisse ist wiederum der Grund, warum die Gemeinde noch mit dem Bau des Gebäudes wartet – ja warten müsse. Denn, so Krille: „Es gibt noch keine Förderrichtlinien.“ Sobald man wisse, wie der Antrag gestellt werden muss, werde dies passieren. „Wir dürfen aber nicht vorher anfangen.“

Bisher ist die Feuerwehr am Ostlandplatz untergebracht. Die Stellplätze reichen längst nicht aus. Selbst in der Waschanlage steht ein Fahrzeug, ein anderes ist zwischen die vorhanden Parkplätze gequetscht. Auch andere Vorgaben der Unfallkasse erfüllt der Bau nicht. Deshalb soll das neue, größere Gebäude in der Nähe der Hermannstädter Straße gebaut werden. Geplant sind dann sieben Stellplätze. Dazu kommt eine Waschanlage. Neben getrennten Sanitäranlagen, sind Technik- und Lagerräume vorgesehen, die es bisher nicht gibt. Im Verwaltungstrakt sind Schulungsräume und eine Art Hausmeister-Wohnung vorgesehen.

Von Nadine Materne

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