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Flensburger Studenten zu Gast in der Flath-Kunsthalle

Bad Segeberg Flensburger Studenten zu Gast in der Flath-Kunsthalle

Auch Otto Flath (1906 - 1987) hatte einst — als zweite Station nach seiner Lehre als Elfenbeinschnitzer — eine Werkkunstschule besucht, und zwar die heutige Muthesius-Kunsthochschule in Kiel.

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Heiko Beckmann (links) begrüßte die Flensburger Studenten in der Kunsthalle.

Quelle: Kullack

Bad Segeberg. Auch Otto Flath (1906 - 1987) hatte einst — als zweite Station nach seiner Lehre als Elfenbeinschnitzer — eine Werkkunstschule besucht, und zwar die heutige Muthesius-Kunsthochschule in Kiel. In Flensburg gibt es an der Werkkunstschule eine Berufsfachschule für Holzbildhauerei. Deren Studenten kamen früher regelmäßig in die Kunsthalle Flath, das einstige Atelier des großen Segeberger Holzbildhauers. Aus unerklärlichen Gründen war dieser Kontakt für eine Reihe von Jahren abgerissen — doch gestern waren sie wieder da: 40 Flensburger Studenten und vier ihrer Lehrkräfte.

„Der erneute Kontakt war zustande gekommen, als ich noch stellvertretender Beiratsvorsitzender war“, sagte Heiko Beckmann aus dem Flath-Kreis, der die jungen Holzbildhauer gestern begrüßte.

Interessiert betrachteten die Studenten die Skulpturen, den großen Flath-Altar, aber auch die Aquarelle und Holzschnitte an den Wänden. Sie erfuhren unter anderem, dass Otto Flath zwar viel im direkten Auftrag der Kirchen gearbeitet hat, dabei aber stets seine Eigenständigkeit, ja: sogar seinen Eigensinn, bewahrte.

Die Berufsfachschule in Flensburg bietet jungen Interessenten, die eine handwerkliche und zugleich eine künstlerische Begabung mit sich bringen, eine drei jährige Berufsausbildung an. Unterrichtet wird in 36 Unterrichtsstunden pro Woche, wobei 22 davon ganz praxisbezogen in den Werkstätten stattfinden. Im Mittelpunkt stehen ebenso traditionelle wie moderne Arbeitstechniken, wobei außer dem Holz auch andere Werkstoffe verwendet werden. Schulgeld wird nicht erhoben, allerdings muss jeder Student sein Holzbildhauerwerkzeug selbst kaufen, was am Anfang ungefähr 500 Euro kostet. Mit dabei bei der gestrigen Exkursion war auch Hauke Jessen, der zurzeit in der Flath-Halle ausstellt. Auch er hat die Flensburger Werkkunstschule besucht. ark

LN

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