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Segeberg „Fliegende Leitung“ über der Industriestraße
Lokales Segeberg „Fliegende Leitung“ über der Industriestraße
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21:00 18.08.2015
Etwa drei Wochen benötigen die Bauarbeiter für die Kanalsanierung auf rund 1300 Metern Länge in der Industrie- und der Willy-Pelz-Straße.
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Wahlstedt

Futuristisch muten die großen orangefarbenen sogenannten Vorflutbrücken an, die an der Ecke Industrie-, Willy-Pelz- und Kronsheider Straße die Fahrbahnen überspannen.

Es sind Umleitungen für das Schmutzwasser, denn der Zweckverband Mittelzentrum (ZVM) lässt dort gerade die Kanäle und Schächte sanieren.

Noch bis Ende kommender Woche sollen die Arbeiten auf rund 1300 Metern andauern. Dabei wird sozusagen minimalinvasiv vorgegangen. Zwar seien die Muffen an den alten Steinzeug-Leitungen undicht, aber die Rohre selbst dort im Boden seien noch so gut, dass sie Mantel für neue Leitungen sein können, die als Inliner durchgeschoben werden, so Wahlstedts Bauamtsleiter Torsten Maaß. „Die fliegenden Leitungen sind nötig, weil wir hier durch die angesiedelte Industrie die Schlagkraft großer Pumpen haben müssen,“ so der Fachmann weiter.

150 000 Euro lässt der ZVM die Sanierung kosten, die Ende kommender Woche abgeschlossen sein wird. Für 2016 sind dann die Erneuerung des Kanals Im Holt und Sanierungen — ebenfalls im Inlinerverfahren — an der Neumünster- und der Danziger Straße vorgesehen.

Ab kommender Woche geht es dann auch einigen Holperpisten in Wahlstedt an die löchrige Asphaltschicht: Voraussichtlich ab Ende nächster Woche sollen in der Waldstraße (ab Westpreußenweg), im Westpreußenweg selbst, in der Rendsburger Straße, der Dorf- und in der Scharnhorststraße Schlaglöcher ausgebessert und teilweise sogenannte Dünnbettbeläge aus Bitumen und Splitt in mehreren Schichten aufgebracht werden.

In Teilen der Wald- und in der Scharnhorststraße, wo dies bereits im vergangenen Jahr erfolgt ist, wird nun eine Verschleißschicht aufgebracht. Die Stadt wirbt um Verständnis dafür, dass es während der Bauarbeiten durch Teilsperrungen zu Behinderungen kommen kann. „Wir rechnen damit, dass wir pro Straße etwa ein bis zwei Tage benötigen, so dass die Arbeiten wie vorgesehen Ende September beendet sein werden“, skizziert Bauamtsleiter Torsten Maaß den zeitlichen Rahmen.

hil

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