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Segeberg Flotter Pflanzentausch statt Strauchgutcontainer
Lokales Segeberg Flotter Pflanzentausch statt Strauchgutcontainer
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22:33 21.10.2013
Ein schöner Eisenhut: Martina Beckmann (l.) und Hilde Schoof.

Es ist Zeit, den Garten winterfest zu machen. Statt überzählige Pflanzenableger oder ganze Stauden zu entsorgen, gibt es die Möglichkeit, auf Börsen Pflanzen zu tauschen. Die Wählergemeinschaft (LGN) „Lebenswertes Groß Niendorf“ hat die Idee aufgegriffen und am Sonntag die erste Pflanzenbörse im Dorf veranstaltet. „Statt meine Pflanzen in den Strauchgutcontainer zu werfen, hoffe ich hier auf den einen oder anderen Pflanzenliebhaber“, sagte Martina Beckmann, LGN-Mitglied. Doch nicht nur Pflanzen gab es zu tauschen oder zu kaufen, auch Zierkürbisse, Samen, Marmelade, Salbe und Vogelhäuschen wurden angeboten.

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Pflanzen zum Tausch und Kauf gab es in Groß Niendorf.

„Ich liebe gelbe Blumen, die leuchten so schön“, sagte Richard Schwarzloh, der von Maren Schacht eine Staude „Sonnenbraut“ gekauft hatte. „Und ich habe meine Stauden verkleinert, habe Platz im Garten und tue etwas Gutes“, sagte Maren Schacht, auch LGN-Mitglied. Denn sie spendete ihren Erlös dem Kindergarten. Auch sofort verkauft war der Eisenhut von Hilde Schoof. „Der Eisenhut gehört zu den giftigsten Pflanzen. Wir haben einen kleinen Hund, der knabbert noch alles an, deshalb musste die Pflanze aus dem Garten raus“, sagte die Groß Niendorferin.

Außerdem gab es ein Kräuterquiz, zehn Pflanzen sollten Namen zugeordnet werden. Kaffee und eine Waffel gab es für richtige Antworten. „Als Trostpreis gibt es selbst gemachte Ringelblumensalbe“, sagte Martina Beckmann.

Ein paar Pflanzen zum Tauschen hatte Fahrenkrugs ehemaliger Bürgermeister Rolf Studt mitgebracht. In Fahrenkrug würden bereits seit 25 Jahren Pflanzen ihre Besitzer wechseln. Da hätten er und seine Frau schauen wollen, wie in Groß Niendorf getauscht werde und ein wenig Grün zum Wechseln dabei.

Zur Stärkung gab es Kuchen, Waffeln, Kaffee und heißen Fliederbeersaft. Der Erlös aus den Speisen ist für den Groß Niendorfer Kindergarten „Die Rappelschnuten“ bestimmt.

sd

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