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Segeberg Franz Thönnes in Stiftungsrat gewählt
Lokales Segeberg Franz Thönnes in Stiftungsrat gewählt
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20:35 14.11.2016

Der Deutsche Bundestag hat Franz Thönnes (SPD) in den Stiftungsrat des neuen Zentrums für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) gewählt. Das Votum für den Segeberger Bundestagsabgeordneten sei einstimmig ausgefallen, teilte Thönnes’ Büro gestern mit.

Vom Bundestag einstimmig gewählt: Franz Thönnes (SPD). FOTO: HFR

Das ZOiS beginnt seine Arbeit offiziell am 1. Januar 2017 und setzt damit das Ziel aus dem Koalitionsvertrag von 2013 um, die Russland- und Osteuropakompetenz in Deutschland zu stärken. Es wird zunächst mit 2,5 Millionen jährlich aus dem Haushalt des Auswärtigen Amtes gefördert. „Mit dem neuen Institut wollen wir die deutsche Osteuropaforschung wissenschaftlich und politikberatend in Europa sowie international auf ein Spitzenniveau bringen und damit auch die Notwendigkeit guter Beziehungen zu unseren östlichen Nachbarn unterstreichen. Über die durch die Wahl ausgedrückte Wertschätzung des Deutschen Bundestages, meine langjährigen Erfahrungen als Berichterstatter für Russland, die Ukraine, den Ostseeraum und die Staaten der ehemaligen Sowjetunion im Stiftungsrat dieses Leuchtturmprojektes einbringen zu können, freue ich mich sehr“, erklärte Franz Thönnes.

Der Stiftungsrat setzt setzt sich aus je einem Vertreter des Auswärtigen Amtes, des Kanzleramtes sowie zwei Bundestagsabgeordneten und bis zu drei Wissenschaftlern zusammen. Er sorgt als Vorstand für die Erfüllung des Stiftungszwecks, Wissenschaft und Forschung durch Erforschung der Entwicklungen in Politik und Gesellschaft, in Wirtschaft, Recht und Kultur der Länder Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens sowie ihrer internationalen Verflechtungen zu fördern. Hierzu werde ein Forschungsinstitut in der Rechtsform einer gemeinnützigen GmbH gegründet. Dessen Aufgabe ist es anwendungsorientierte Grundlagenforschung zu betreiben und das Wissen der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Ebenso soll der wissenschaftliche Nachwuchs gefördert und mit anderen Forschungseinrichtungen zusammengearbeitet werden.

LN

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