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Segeberg Fremdenverkehrsabgabe: Riesiger bürokratischer Aufwand mit viel Ärger
Lokales Segeberg Fremdenverkehrsabgabe: Riesiger bürokratischer Aufwand mit viel Ärger
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22:36 07.11.2013

Bad Segeberg ist arm, aber sexy, heißt es so schön anlog zur Bundeshauptstadt Berlin. Doch Vorsicht! Unsere Kreisstadt verliert bei ihren Bürgern mehr und mehr an Sexappeal durch immer höhere Abgaben und Steuern. Die Fremdenverkehrsabgabe wirkt wie ein Hut, den man bei den Selbstständigen herumreicht, damit sie ihr Scherflein beitragen. Damit das arme Bad Segeberg nicht völlig vor die Hunde geht. Da wird selbst der Bestatter zur Kasse gebeten, weil er ja von den Touristen profitieren könnte.

Die Botschaft des Bürgermeisters ist klar: Ohne diese Abgabe können wir uns keine Tourist-Info mehr leisten, werden die Blumenrabatten an der neuen Seepromenade verwildern. Dafür ist erheblicher bürokratischer Aufwand notwendig, es gibt Riesenärger mit den Bürgern. Steht das alles noch in Relation zum Ertrag? Erst wenn sich sämtliche Freiberufler vor der Stadt mit Bekanntgabe von Umsatz und Gewinn entblößt haben, kann die Stadtverwaltung ausrechnen, wie hoch der Beitrag des Einzelnen sein wird. Für viele werden es nur Peanuts sein; Kleinstsummen sollen nicht eingefordert werden.

Viel Aufwand für wenig Erlös.

LN

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