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Segeberg Friedwald Kisdorf: Naturbestattung unter Eichen und Buchen
Lokales Segeberg Friedwald Kisdorf: Naturbestattung unter Eichen und Buchen
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20:10 21.06.2013
Kisdorf

Fast sieben Jahre hat es gedauert, bis in Kisdorf ein Friedwald eingerichtet wurde. Im Mai hat der Kreis die Planung genehmigt, gestern wurde der Friedwald, etwa zehn Kilometer nördlich von Norderstedt, eröffnet.

Seit Ende 2006 sind zahlreiche Gutachten, die die Umweltverträglichkeit des Bestattungswaldes überprüfen sollten, erstellt worden. Schließlich stand fest, dass es keine naturschutzfachlichen Einwände gebe. Die Waldfläche gehört zu den Schleswig-Holsteinischen Landesforsten, die Betreuung übernimmt die Försterei Tangstedt. Für den Friedwald mussten im vergangenen Jahr neue Flächen im Gehege Endern festgelegt werden. Inmitten des Naherholungsgebietes „Endern“ liegen die Ruhestätten, umgeben von 120 Jahre alten Eichen und Buchen.

35 des insgesamt rund 200 Hektar großen Forstes stehen für die Naturbestattung zur Verfügung. Ein Andachtsplatz und eine Schutzhütte sind die zentralen Plätze. „Die Landesforsten freuen sich, der wachsenden Nachfrage im Forst Endern der Försterei Tangstedt ein Angebot bieten zu können“, so Lutz Boucsein, stellvertretender Direktor der Schleswig-Holsteinischen Landesforsten.

Der Friedwald in Kisdorf steht allen offen, mit und ohne Konfession. Die Asche der Verstorbenen wird in speziell dafür zugelassenen, biologisch abbaubaren Urnen an den Wurzeln zuvor ausgesuchter Bäume beigesetzt. Je Bestattungsbaum sind bis zu zehn Grabstellen vorgesehen, die in einem Abstand von etwa drei Metern vom Stammfuß ausgehoben werden.

Interessenten können den Revierleiter der Försterei Tangstedt, Sebastian Bohne, ansprechen oder sich im Internet unter www.friedwald.de informieren.

Kontakt: Telefon 061 55/84 81 00 info@friedwald.de  

www.friedwald.de

LN

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