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Segeberg Frischzellenkur für die Tennishalle
Lokales Segeberg Frischzellenkur für die Tennishalle
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13:47 26.09.2016
David Schreyer (l.) und Tim Ole Neitzke spielten vor den offiziellen Gästen das erste kleine Match in der frisch sanierten Tennishalle. Quelle: Dreu

Der Winter kann für den Tennisclub Bad Segeberg kommen: Für knapp 77000 Euro hat er seine betagte Halle wieder auf Vordermann gebracht. Der Teppich war mit 46 000 Euro der teuerste Einzelposten. Für die Lichtanlage musste der Verein 24000 Euro auf den Tisch legen. Gestern wurde die Halle mit den ersten kleinen Matches eingeweiht.

Mit anerkennenden Blicken schauten sich Bürgermeister Dieter Schönfeld und Sven Neitzke, Vorsitzender des Kreissportverbandes, in der neuen Halle um. „Damit kann die Stadt weiterhin fit sein.

Ich wünsch dem Tennisclub steigende Mitgliederzahlen“, sagte Dieter Schönfeld, der zudem immer wieder aufkeimende Gerüchte für den neuen Standort eines Jugendzentrums beiseite wischte. „Ich habe nicht die Idee, das hier abzureißen und ein Jugendzentrum daraus zu machen“, stellte Schönfeld klar.

Für Sven Neitzke ist die Investition in die Tennishalle eine in die Jugendarbeit. „Eine bessere Jugendarbeit als den Sport kenne ich nicht“, sagte er. Jahrelang seien die Zahlen der aktiven Tennisspieler nach unten gegangen. Dank Angelique Kerber jedoch könnte es jetzt wieder nach oben gehen.

Dass der Kreissportverband Investitionen in Sportstätten nur fördert, wenn sich auch die Gemeinden an den Kosten beteiligen, sei gewissermaßen ein Druckmittel, das auch beibehalten werden soll, kündigte Neitzke an.

Bei der Tennishalle ist dieses Konzept jedenfalls aufgegangen. Der Kreissportverband förderte die Sanierung mit 11000 Euro, der Landessportverband mit 9900 Euro. Die Stadt Bad Segeberg beteiligte sich mit 16400 Euro. Für den Eigenanteil aus der Vereinskasse kam dem Tennisclub eine großzügige Spende von Professor Klaus Hinkelmann entgegen, der dem Tennisclub zum Dank dafür, dass seine Schwester Lilly Studt in jungen Jahren beim Tennisclub Bad Segeberg Tennis spielen durfte und es dort sogar bis zur Landesmeisterin brachte, 50000 Euro überwiesen hatte.

Von der Spende flossen 20000 Euro in die Halle, weitere 20000 Euro in den Förderverein und 10000 Euro in die Sanierung der Außenplätze. Einen Wunsch Hinkelmanns, die Pokale seiner Schwester auszustellen, hat der Tennisclub erfüllt. pd

LN

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