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Segeberg „Fritz“ und „Oscar“: Eekholts Findelkinder
Lokales Segeberg „Fritz“ und „Oscar“: Eekholts Findelkinder
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20:12 02.06.2017
Die beiden Waschbären „Fritz“ und „Oscar“ sind die neuen Stars im Wildpark Eekholt. Quelle: Foto: Hfr
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Eekholt

Mitte April wurden zwei gerade ein Jahr alt gewordene Waschbären aus einer Wildtierauffangstation in Ostholstein, in der die beiden Findelkinder bis dahin aufgepäppelt und gepflegt wurden, in den Wildpark Eekholt geholt. Die Tiere konnten in der Auffangstation nicht auf Dauer gehalten werden, und da die Eekholter Waschbärdame „Marie“ seit einiger Zeit allein in ihrem Gehege lebte, bot es sich laut Geschäftsführer Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck an, diese jungen Waschbären mit „Marie“ zu vergesellschaften.

„Zunächst wurden die beiden Waschbären in das bereits fertiggestellte neue Eingewöhnungsgehege direkt neben ,Marie’ gesetzt, um sich gegenseitig beschnuppern zu können. Schnell stellte sich heraus, dass die drei Tiere sich sympathisch finden und an allem interessiert sind“, erzählt von Schenck. „Die kleinen neugierigen Waschbären wären am liebsten gleich zu ,Marie’ gezogen, um alles Gewohnte dort etwas auf den Kopf zu stellen.“ „Marie“ zeigte sich aber selbstbewusst und wies den Neuankömmlingen gleich ihre Grenzen - Waschbären können drohend knurren, das Fell sträuben und ihr Raubtiergebiss zeigen. Mit der dunklen Fellmaske über den Augen wirkt das Tier dann doch recht respekteinflößend. Nach der kurzen Eingewöhnungszeit verstehen sich „Marie“ und die beiden Jungen, die von den Tierpflegern die Namen „Fritz“ und „Oskar“ bekommen haben, nach Angaben von Schenk sehr gut. Die Besucher können sich nun besonderes an „Fritz“ erfreuen, der ganz schön keck ist.

Waschbären stammen ursprünglich aus Nordamerika. 1934 wurden zwei Paare in Nordhessen ausgesetzt, während des zweiten Weltkrieges kamen weitere aus Pelztierfarmen hinzu. Inzwischen sind sie in ganz Deutschland weit verbreitet.

LN

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