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Fünf Jahrzehnte Hallenbad: Fünf Millionen Besucher

Bad Segeberg Fünf Jahrzehnte Hallenbad: Fünf Millionen Besucher

Das Hallenbad in Bad Segeberg soll es auch noch in 20 Jahren geben, wenn es nach Bürgermeister Dieter Schönfeld geht. „Das ist realistisch“, sagte er gestern beim offiziellen Empfang anlässlich des 50. Geburtstages des Gebäudes, das in diesen Tagen begangen wird.

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Das Team, welches das Boot am schnellsten durch den Parcours lotste, bekam am meisten Freikarten für Kinder.

Quelle: Fotos: Irene Burow

Bad Segeberg. „Das Ziel ist es, dass wir uns in zehn Jahren hier wiedersehen und Pläne für den 70. Geburtstag schmieden“, so Schönfeld. Die höchste realistische Chance das Bad zu erhalten sei es, den Bestand zu sichern und weiter zu verbessern. Denn einige Millionen Euro für einen Neubau seien nicht drin. „Der Plan ist es, das Bad zu erhalten.“ Es habe einen hohen Stellenwert für Schulen, Vereine und die Bevölkerung. Auch wenn die Finanzen der Stadt Sorgen bereiten, gebe es gute Neuigkeiten: 94000 Euro konnten im vergangenen Jahr durch das neue Blockheizkraftwerk eingespart werden. „Das sind gute Aussichten“, sagte Schönfeld.

LN-Bild

Das Hallenbad in Bad Segeberg soll es auch noch in 20 Jahren geben, wenn es nach Bürgermeister Dieter Schönfeld geht. „Das ist realistisch“, sagte er gestern beim offiziellen Empfang anlässlich des 50. Geburtstages des Gebäudes, das in diesen Tagen begangen wird.

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Aktionsprogramm

Sonnabend: Kinderspiele-Dino, Schnuppertauchen und Fasssauna Sonntag: Meerjungfrauenschwimmen, Rettungsübungen und Laufmatte Montag: Arschbomben-Wettkampf und Familienstaffel, Spaßabzeichen Dienstag: Sondereintrittspreise, Andacht und Trampolin im Wasser Das ganze Programm: www.bad-segeberg.de

Das Blockheizkraftwerk ist seit 1,5 Jahren in Betrieb. 76 Prozent Stromkosten und 43 Prozent Heizkosten wurden gespart. Es war die letzte große Investition. In 50 Jahren hat sich viel verändert in der Freizeitstätte. Geplant wurde seit 1964, drei Jahre später folgte die Eröffnung. Baukosten: 1,7 Millionen Mark für die 1126 Quadratmeter samt zehn mal 25 Meter Becken. Damals war 41 Stunden in der Woche geöffnet, heute sind es 54 Stunden. Zwei Mark bezahlten Erwachsene, heute sind es vier Euro. Zudem hat sich nicht nur die Wassertemperatur erhöht, von 24 auf 28 Grad, sondern auch der personelle Aufwand. „1964 haben vier Personen das Bad betreut, heute sind es 15“, erzählte Badleiterin Bianca Lobsien den geladenen Gästen aus Politik, Rathaus, Vereinen, Schulen, Vertretern aus dem Handwerk und von Lieferanten. „Das liegt an der gesteigerten Aktivität, wie Schwimm- und Fitnesskursen“, so Lobsien.

Im Jahr 1980 wurde angebaut: Hinzu kam das Lehrschwimmbecken und ein Kinderbecken; die Halle wurde umgestaltet, die Gastronomie erweitert und der Eingangsbereich umgebaut. Kosten: 2,6 Millionen Mark.

Zehn Jahre später kam für eine halbe Million Euro die Empore über dem Schwimmerbecken hinzu, ein Dampfbad und Solarien. 1994 gab es Planungen für eine Wasserrutsche: „Das ist nie umgesetzt worden, wäre aber sicher ein Highlight geworden“, so die Badleiterin. Viel Geld sei noch mal 2006 in die Hand genommen worden. Für 1,5 Millionen Euro wurde das gesamte Hallenbad umgebaut im Bereich Wasser und Abwasser, Gasanlage und Wärmeversorgung. Gleichzeitig wurden Parkplätze, Umkleiden und Imbiss erneuert. Fünf Millionen Besucher hat es in 50 Jahren gegeben. „Für so ein kleines Bad sind 100

000 pro Jahr ein guter Schnitt“, sagte Lobsien.

Ganz so wie 1967, nämlich mit schwimmenden Stadtvertretern, wurde der Geburtstag gestern zwar nicht begangen. Dafür aber mit einem Bootsrennen auf dem Wasser für einen guten Zweck. Drei Teams gingen an den Start: Rathausmitarbeiter Kirsten Arnhold und Sven Nienaber (1. Platz), Jan Gratze und Sven Wardin für das Team Handwerk/Wasserwacht (2. Platz) und für die Politik Magnus Wittern und Julia Büttner (3. Platz). Die Preise; zwölf, acht und vier Kinderfreikarten, wurden überreicht an die Kirche, den Kinderschutzbund und das Deutsche Rote Kreuz.

 Irene Burow

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