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Segeberg Futter für die Galloways wurde Raub der Flammen
Lokales Segeberg Futter für die Galloways wurde Raub der Flammen
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21:26 21.04.2016
Mit mehreren Wasserrohren hielten die Wehren den Brand der Scheune unter Kontrolle und verhinderte ein Übergreifen des Feuers. Quelle: Glombik

Glück im Unglück: Alle Galloways auf dem Grundstück konnten sich noch rechtzeitig aus dem offenen Stall in Sicherheit bringen. Im Seeweg in der Gemeinde Bebensee brannte gestern Nachmittag eine Wirtschaftsscheune komplett nieder. Etwa 40 bis 50 Feuerwehrmänner aus Bebensee, Leezen, Neversdorf und Umgebung waren im Einsatz. Ziel war es vor allem, das nahe Wohngebäude vor den Flammen zu schützen und den Brand unter Kontrolle zu halten. Die Scheune aus Holz war aber nicht zu retten.

Gegen 15.40 Uhr gingen die Sirenen in Bebensee und Umgebung los. Schon von Weitem war die hohe Feuersäule direkt am Neversdorfer See zu sehen. „Als wir kamen, stand die Scheune in Vollbrand“, berichtete der Einsatzleiter. Eine Nachbarin erzählte aufgeregt, dass es „furchtbar geknackt hat“. Es brannte alles „mit einem hellen Schein“, der Wind wehte die Funken zu dem Wohnhaus ‘rüber. Die Besitzerin des sehr gepflegten Anwesens, Halterin der in Norddeutschland schon berühmten weißen Galloway-Rasse, hatte die Feuerwehr selbst gerufen. Sie war sichtlich froh, dass die Tiere die Feuersbrunst heil überstanden haben. „Trotzdem sind wir alle sehr betroffen von dem Brand, denn in der Scheune befand sich das Futter für ein ganzes Jahr.“ Zur Brandursache befragt, konnte sie nur abwinken. Es ist ein Rätsel. Die Kripo nahm noch am Abend ihre Ermittlungen auf.

Während die Feuerwehrmänner gleich mit mehreren Rohren auf die brennende Scheune hielten und aus Sicherheitsgründen die Gasversorgung kappten, muhten im Hintergrund aufgeregte Galloways auf der Weide. Ein Mitarbeiter, der auf dem Hof manchmal aushilft, hatte um elf Uhr Feierabend gemacht. „Ich bin sofort hergerannt, als ich die Sirene hörte. In der Scheune lagert nicht nur Heu, dort stehen auch Traktor und sämtliche landwirtschaftlichen Geräte“, sagte er.

Von Wolfgang Glombik

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