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Segeberg Gasleitung getroffen — diesmal in Stubben
Lokales Segeberg Gasleitung getroffen — diesmal in Stubben
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20:42 28.04.2016
Erwischt hatte es diesmal die Gasleitung der Wohnstraße an der Stubber Dorfstraße. Quelle: Petra Dreu

Am Donnerstag traf der Bagger eines Subunternehmens, das im Auftrag des Wege-Zweckverbandes die Glasfaserkabel in die Erde bringt, eine Erdgasleitung in dem kleinen Wohngebiet an der Stubbener Dorfstraße.

Seitdem in den ländlichen Bereichen des Kreises Segeberg Breitbandkabel für den schnellen Ritt auf der Datenautobahn verlegt werden, sind für die Freiwilligen Feuerwehren ...

 Nicht nur die Feuerwehrleute wurden dabei in Atem gehalten, sondern auch die Bewohner der dort stehenden zehn Einfamilienhäuser. Sie alle hatten vorsichtshalber ihre Häuser verlassen und warteten in sicherer Entfernung auf Entwarnung.

Gegen 15.20 Uhr hatten die Tiefbauarbeiter Alarm ausgelöst, nachdem sie durch den charakteristischen Geruch auf das Leck in der Leitung aufmerksam geworden waren. Innerhalb weniger Minuten waren nicht nur die Feuerwehren Stubben und Geschendorf am Einsatzort, auch die Gefahrguterkundungen des Amtes Trave-Land und der Stadt Bad Segeberg hatten sich auf den Weg nach Stubben gemacht. Ebenfalls dabei waren das Team des in Neuengörs stationierten Einsatzleitwagens des Amtes Trave-Land sowie zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizei.

Die Einsatzleitung hatte Stubbens stellvertretender Ortswehrführer Andreas Andersen übernommen, der zunächst dafür sorgte, dass die Anwohner aus der Gefahrenzone gebracht wurden. Außerdem wurde die Ortsdurchfahrt für den Verkehr gesperrt. Vorsorglich legten die 43 Feuerwehrleute außerdem eine Schlauchleitung zum Wohngebiet, um für den schlimmsten Fall gerüstet zu sein.

Der jedoch blieb glücklicherweise aus, und so konnten die Feuerwehren den Einsatzort um 16.15 Uhr an die Schleswig-Holstein Netz AG übergeben. „Wir sind im Moment dabei, die beschädigte Leitung zu reparieren und gehen davon aus, dass bis zum Abend alles wieder fertig ist“, sagte Netz-AG-Sprecher Volker Mielisch am Nachmittag. Dass in letzter Zeit so viele Gasleitungen bei Tiefbauarbeiten getroffen werden, darüber sei die SH Netz AG auch nicht glücklich: „Das verursacht eine Menge Arbeit.“

Von Petra Dreu

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