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Segeberg Geburtstagsfeier mit Marzipantorte
Lokales Segeberg Geburtstagsfeier mit Marzipantorte
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21:19 21.03.2016
Eine Marzipantorte überreichte Hartmut Imhäuser (UBI) an die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins, Andrea Schuster. Quelle: Fotos: Petra Dreu
Itzstedt

Vor zehn Jahren kam SPD-Frontmann Franz Müntefering zum runden Geburtstag des SPD-Ortsvereins Itzstedt vorbei. Am Sonntag, als die Itzstedter Genossen im Bürgerhaus ihren 50. Geburtstag gefeiert haben, war von den Akteuren der Itzstedter Vereine über die Landtagsabgeordnete Katrin Fedrowitz, den Bundestagsabgeordneten Franz Thönnes und die Europaabgeordnete Ulrike Rodust bis hin zu Schleswig-Holsteins Innenminister Stefan Studt alles vertreten, was in den verschiedensten Gremien Rang und Namen hat.

„Es wird ein langer Weg sein.“Stefan Studt, Minister

Für den großgewachsenen Innenminister war der Besuch in Itzstedt „fast wie nach Hause kommen“, schließlich hat er seine Sturm- und Drangzeit von 1965 bis 1986 in Nahe verlebt. So manches Bad hat er im Itzstedter See genommen — er dankte der Gemeinde für ihr Engagement rund um das kühle Nass. Die Kommunalpolitik ist für ihn die Keimzelle der Demokratie mit direkter Rückmeldung. „Ich habe großen Respekt vor dieser ehrenamtlichen Arbeit und möchte danke sagen“, so Studt. Sein Dank gelte auch den vielen Helfern, die sich um Flüchtlinge kümmern. „Es wird ein langer Weg sein. Aber wenn wir das nicht schaffen, werden wir viel größere Probleme haben“, verdeutlichte er.

Mit der EU ging die Europaabgeordnete Ulrike Rodust zu Gericht, die eine zunehmende Hetze und Zerstörung durch Ultranationalisten anprangerte: „Während wir feiern, harren Tausende an der mazedonischen Grenze aus. Das ist erbärmlich, und es ist eine Schande, dass wir das in Europa zulassen.“

„Wer nicht weiß, woher er kommt, weiß auch nicht, wohin er soll“, sagte der Bundestagsabgeordnete Franz Thönnes zu Beginn seines launigen Rückblicks auf die Geschichte der Itzstedter Sozialdemokraten, die anfangs durchaus ein Frauenproblem gehabt haben. Gegründet worden ist sie am 20. Januar 1966 von sieben gestandenen Mannsbildern. Inzwischen aber seien in Itzstedt drei der sechs Vorstandsposten mit Frauen besetzt.

Die goldene Ehrennadel gab es für Freerk Fischer, einer der sieben Männer, die die SPD vor 50 Jahren zum Leben erweckt haben. Von 1970 an wirkte Fischer in der Kommunalpolitik mit, von 2008 bis 2013 war er sogar Bürgermeister in Itzstedt. Auch heute gehört Freerk Fischer noch nicht zum alten Eisen. Aus der Gemeindearbeit hat er sich zwar zurückgezogen, aber nach wie vor ist er Vorsteher des Schulverbandes. Der Innenminister als einstiger Dienstherr übernahm die Ehrung von Helmut Thran, der seit 40 Jahren Mitglied der Sozialdemokraten ist.

Helmut Thran stellte aber auch klar, dass das Lob der Ehrengäste nicht allein den Sozialdemokraten gebühre. „Wir wollen uns nicht mit fremden Federn schmücken. Vieles haben wir in Itzstedt nur mit den anderen Fraktionen und den Vereinen erreicht“, so der Fraktionssprecher und Vorsitzende des Bauausschusses.

Der Karfreitagsspaziergang hat Tradition beim SPD-Ortsverein Itzstedt. Treffpunkt dafür ist um 11.30 Uhr am Bürgerhaus, wo nach der Rückkehr ein Imbiss auf die Spaziergänger wartet.

Von pd

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