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Segeberg Gefahrgutzüge bauten eine „Zeltstadt“ auf
Lokales Segeberg Gefahrgutzüge bauten eine „Zeltstadt“ auf
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20:28 07.10.2016
Die Feuerwehrleute bauten die Zelte für die großen Duschanlage des Katastrophenschutzes auf, die im Ernstfall kontaminierte Personen durchlaufen müssen. Quelle: Fotos: Jeb

Der gesamte Löschzug Gefahrgut des Kreises Segeberg war am späten Donnerstag zu einer großen Übung in den Kreis Stormarn gefahren. Ziel des Ganzen war es, die Dekontamination von Menschen nach einem Schadensereignis zu proben. Unter der Leitung des stellvertretenden Zugführers der Segeberger Truppe, Marcel Duus (Feuerwehr Wittenborn), bauten die Feuerwehrleute sowohl ihre eigene Dekontaminationsstelle auf, die sie selbst einmal entworfen und gebaut hatten, sowie die sogenannte Zeltstadt. Das ist eine Konstruktion aus mehreren, hintereinander stehenden und miteinander verbundenen Zelten, in denen betroffene Personen im Ernstfall zunächst medizinisch untersucht werden, ihre kontaminierte Kleidung ablegen und anschließend duschen. Im letzten Zelt schließlich liegt saubere Kleidung für die Personen bereit.

Der gesamte Löschzug Gefahrgut des Kreises Segeberg war am späten Donnerstag zu einer großen Übung in den Kreis Stormarn gefahren.

Das Wasser der Duschen wird übrigens in einem Behälter auf konstante 32 Grad erwärmt. Genutzt werden für die Duschanlagen nur desinfizierte Schläuche, da die Ausrüstung der Trinkwasserverordnung unterliegt. Um das ganze Prozedere auch möglichst einsatzgerecht zu testen, übten die Teilnehmer nicht nur auf dem Gelände der feuerwehrtechnischen Zentrale des Kreises Stormarn, einige Mitglieder der Stormarner Gefahrgut-Spezialisten waren auch mit in die Übung eingebunden und durften als „dekontaminierte“ Probanden duschen und so die Funktionsfähigkeit. der Anlage testen. Erstmals hatten die Segeberger ihr neuestes Fahrzeug, einen Gerätewagen Gefahrgut (GW-G), mit dabei. Den Brummi hatten sie gerade erst eine Woche zuvor im Werk abgeholt. Dieser neue Gerätewagen basiert auf einem MAN-Fahrgestell mit langem Fahrerhaus. An den Seiten befinden sich sechs Geräteräume für die umfangreiche Beladung für Gefahrguteinsätze. Am Heck ist eine Ladebordwand angebracht, über die Rollcontainer oder andere große Gegenstände praktisch be- und entladen werden können. Die Stormarner Kollegen hatten in diesem Jahr ein von der Beladung her fast identisches neues Fahrzeug bekommen.

jeb

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