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Segeberg Geheimnis ist gelüftet: Hier entstehen schöne Wohnungen
Lokales Segeberg Geheimnis ist gelüftet: Hier entstehen schöne Wohnungen
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21:14 03.06.2016
Zunächst hoben Baufirmen eine tiefe Baugrube aus. Die Stellplätze sollen in einer Tiefgarage verschwinden.

In exponierter Lage in Bad Segebergs Südstadt an der Straße Am Landratspark nahe der Theodor-Storm-Straße wird eine tiefe Baugrube ausgehoben. Auch ein Kran steht schon. Baustellenschild: Fehlanzeige. „Wer baggert denn hier und warum?“, fragen sich viele Bad Segeberger. Das Geheimnis ist nach hartnäckigen Fragen der LN gelüftet: Entstehen sollen hier zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 24 Wohneinheiten.

Hamburger Projektentwickler baut an der Straße Am Landratspark in der Südstadt 24 Wohnungen barrierefrei, altengerecht und mit höchster Energieeffizienz.

„So eine Wohnung kann man mit einem Teelicht heizen.“Thomas Dreyer, Projektentwickler

Viele Jahre stand hier ein hässliches Gebäude der Firma Getränke-Ducke, dann nutzte es bis zum Abriss eine Autovermietung. Die „Fidus6. Verwaltungs GmbH & Co. KG“ erwarb im Herbst das Grundstück.

Jetzt entsteht hier ein Millionenprojekt. Eines der beiden Gebäude soll etwas nach hinten versetzt werden, auch um die Feuerwehrzufahrt zu gewährleisten. Schon jetzt zu sehen ist die Abfahrt zu den Autostellplätzen, die unterhalb des Gebäudes angelegt sind.

„Das ist eine besondere Konstruktion, die wir entwickelt haben, es wird sicher eine Bereicherung für Bad Segeberg“, verkündet der Hamburger Projektentwickler Dr. Thomas Dreyer, der das Bauprojekt mit dem Bad Segeberger Architekten Eckhard Meier durchführt. Geplant seien Mietwohnungen zu „erschwinglichen Preisen“. Dreyer: „Wir haben von der Stadt auch eine kommunale Empfehlung bekommen, dass das ganze Projekt aus städtebaulicher Sicht befürwortet wird.“ Es sollen auch kleinere Wohnungen bis zu 50, 60 oder 75 Quadratmeter entstehen. Dreyer: „Die enge Abstimmung mit der Stadt war uns wichtig.“

Energieeffizient bauen und barrierefrei lautet die Anforderungen. Entstehen soll hier ein Haus, das nach dem neusten Förderungsprogramm, Stichtag 1. April, den höchste Standard an Energieeffizienz aufweist. Je anspruchsvoller in diesem Bereich, desto größer ist der Investitionszuschuss. Die beiden Häuser sind energetisch „der letzte Schrei“. Dreyer witzelte: „So eine Wohnung kann man mit einem Teelicht heizen.“ Aber im Ernst: Die Heizenergie bekommt das Haus aus Erdwärme. Das sei dauerhaft und unabhängig für die Mieter auf den insgesamt 1470 Quadratmetern Wohnfläche. Die Bewohner fahren in die Tiefgarage und nutzen den Fahrstuhl. Für Dreyer soll das Bauvorhaben eine „kleine Oase“ werden, zentrumsnah und mit Aussicht auf die Stadt. Die Fertigstellung ist für Ende des Jahres geplant.

Wolfgang Glombik

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