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Segeberg Geldautomat in Rickling: Prüfung der Alternativ-Standorte
Lokales Segeberg Geldautomat in Rickling: Prüfung der Alternativ-Standorte
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20:32 26.09.2016

Was passiert mit den Räumen der Volksbank in Rickling nach deren Schließung? Die Gemeindevertretung ist bisher gespalten in der Frage, ob sie die Immobilie als neuen Standort für die Volkshochschule und den Erhalt des Bankautomats mieten soll. Die ABR von Bürgermeister Christian Thomann plädiert dafür, SPD und CDU scheuen die Mietkosten.

Bgm. Christian Thomann.

Es geht um knapp 32000 Euro für vier Jahre Miete und Nebenkosten, so Thomann. Für ihn eine überschaubare Ausgabe zum Wohle der Ricklinger Bürger, insbesondere der älteren. Seine Opponenten würden dieses Geld lieber sparen. Im Finanzausschuss vergangene Woche machten das SPD und CDU erneut deutlich. Die VHS könne ihre Kurse in anderen gemeindeeigenen Räumen geben – etwa im Fehrenböteler Dorfhaus. Oder sie müsste die Miete selbst übernehmen. Das allerdings scheint keine Option zu sein.

Den Geldautomaten für die Bargeldversorgung im Ort wollen alle Parteien erhalten. Als Alternativ-Standort wurde von der CDU der alte Edeka-Markt vorgeschlagen. Auch das Feuerwehrgebäude ist im Gespräch, berichtet Thomann aus der Sitzung. Vorschläge, die er nur für bedingt geeignet hält. Der neue Pächter des Supermarkts hätte sicherlich ein Interesse daran, den Automaten im Geschäft zu haben. „Das heißt dann aber, dass Umbaumaßnahmen zur Sicherheit nötig werden“, ist Thomann überzeugt. So ein Geldautomat berge doch ein gewisses Risiko für Kriminalität. Zudem wäre der Automat dann auch nur zu den Geschäftszeiten des Marktes geöffnet, gibt Thomann zu bedenken.

Auch die Feuerwehr sei kein optimaler Standort, da der Haupteingang zur Rückseite des Gebäudes liege. Gerade in der Dunkelheit könnte das ein Unsicherheitsgefühl bei den Nutzern auslösen, befürchtet er. „Und letztlich hängt die dauerhafte Sicherung des Geldautomaten-Standorts auch daran, wie häufig er genutzt wird.“ Daher sei der bekannte Standort der beste, auch mit den Geschäften drumherum.

„Wir haben unsere Argumente vorgetragen, konnten aber nicht überzeugen“, so Thomann. Lediglich auf die Prüfung der Alternativen konnte man sich einigen.

Da man in der Sitzung vergangene Woche zu keinem Ergebnis kam, kommt der Finanzausschuss morgen erneut zusammen (20 Uhr, Dörpshus in Fehrenbötel) – einziger inhaltlicher Punkt: die Anmietung der VR-Räume. Dann erwartet Thomann jedoch neue Erkenntnisse zu den vorgeschlagenen Alternativen für den Geldautomaten. Heute sollen sich Experten der Bank diese vor Ort ansehen und eine Einschätzung abgeben. Auf Grundlage dieser müsse dann eine endgültige Entscheidung über die Anmietung der Bank-Räume gefällt werden, so Thomann: „Es ist dringend. Die Bank erwartet bis zum 4. Oktober eine Antwort von uns. Das ist so vereinbart.“

nam

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